Rezension Panthersommernächte

Sara S. | Dienstag, 23. Februar 2016 |






Titel: Panthersommernächte 
Autor: Bettina Belitz
Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch 
Seiten: 400 Seiten 
Erscheinungsdatum: 15.02.2016 



Klappentext:

„Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.“


Cover:

Die Farben des Covers, besonders die Farben des Titels, fallen sofort ins Auge. Durch den schwarzen Panther und den Vollmond im Hintergrund bekommt das Cover einen mystischen, geheimnisvollen Eyecatcher.


Zum Inhalt:

In diesem Buch lernen wir Nina, 14 Jahre alt, Klassensprecherin, Vertrauensschülerin, Eiskunstläuferin und Leiterin der Schülerzeitung kennen. Also nahezu perfekt. Nach einer verpatzten Ausgabe der Schülerzeitung verliert sie Ihren Posten als Leiterin der Schülerzeitung. Genau in dem Augenblick als in dem kleinen Nest Bornhausen ein Panther gesichtet wurde. Gibt es den Panther wirklich? Diese Frage lässt Nina nicht los und sie begibt sich zusammen mit ihrem Klassenkameraden Lionel auf Spurensuche. Eine Pantherjagd beginnt…


Meinung:

Der Schreibstill von Bettina Belitz ist spritzig, leicht und locker und besticht durch seine frische Art. Für die Zielgruppe der jungen Erwachsenen bzw. Jugendlichen genau richtig. Aber auch ich, als etwas ältere Leserin, habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Dies war mein erster Roman der Autorin, aber auf Grund des außergewöhnlichen Schreibstils mit Sicherheit nicht der Letzte.

Die Protagonisten um Nina herum werden authentisch und gut beschrieben. Nina fand ich persönlich sehr weit für ihr doch sehr junges Alter. Für mich verhielt sie sich oft für eine 17 oder 18 jährige und ich war sehr überrascht, als nach einigen Seiten offenbart wurde, dass Nina erst 14 Jahre alt sein soll.

Lionel war der typische stille Junge von Nebenan, dem kaum Beachtung geschenkt wurde. Auch Nina musste nach einigen Dialogen feststellen, dass dem ganz und gar nicht so ist.

Die Beziehung zwischen Nina und dem Panther wird von der Autorin sehr mystisch und fantasievoll beschrieben. Die Kommunikation zwischen Nina und dem Panther war sehr poetisch und philosophisch. Leider fiel es mir schlussendlich schwer, dass Buch einem Genre zuzuordnen. Das Ganze drum herum war unwahrscheinlich authentisch, jedoch ist dieser besondere Umgang mit einem Panther nicht unbedingt alltäglich, weshalb ich das Buch eher in den Fantasy Bereich stecken würde.


Fazit:

Für mich ein authentisches Szenario mit einer gewissen Portion Fantasy und Mystery. Das Buch besticht durch den außergewöhnlichen, humorvollen Schreibstil der Autorin.  

   



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