Rezension: Keine Menschenseele

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 16. März 2016 |

Titel: Keine Menschenseele
Autorin: Faye Hell
Verlag: Amrun
Genre: Horror, Fantasy
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 15. November 2015 (Amrun Verlag)
Preis: 12,90 Euro (Broschiert)

Inhalt:

Ein Waisenkind findet in einer streunenden Katze einen echten Seelenverwandten, einem charismatischen Fernsehmoderator fliegen alle Herzen zu, für eine junge Frau geht ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung, eine einsame Liebesbuchautorin findet einen Menschen, mit dem sie ihr Leben und ihr Heim teilen kann und jemand ist unterwegs, um sich endlich seinem Peiniger zu stellen. 

So einfach könnte es sein. Aber nichts im Leben ist so einfach. 

Fünf Menschen, fünf Leben. 
Eine gemeinsame Geschichte. 
Ein gemeinsamer Albtraum.



Meinung:

Zuerst muss ich etwas über das Cover sagen! Ich liebe es!
Es ist sehr dunkel und düster gehalten und in der Mitte des Covers sitzt eine "Frau", zumindest erscheint sie als solche auf den ersten Blick, mit zusammengebundenen Händen, in Kauerhaltung, mit einer Vogelmaske auf und das alles völlig nackt. Wenn man allerdings genauer hinsieht, kann man die spitzen Knochen der "Frau" erkennen und unter dem Titel verbergen sich die "Hände" der Frau, die aber gar keine sind, sondern Klauen. 
Einfach ein fantastisches Cover, das neugierig macht.

Wie schon oben im Text beschrieben, geht es eigentlich um fünf verschiedene Geschichten und ihre Zusammenkunft in einem Hotel. Das scheint das einzige zu sein, was die Personen verbindet. So wird langsam, aber sicher eine spannende Geschichte aufgebaut, die sich durch das ganze Buch erfolgreich und mitreißend zieht.

Der Schreibstil ist etwas individuell. Manche Wortwahlen sind eher ungewöhnlich, was sie allerdings nicht schlecht, sondern interessant macht. 

Die Personen sind überzeugend beschrieben und ihre Charakterzüge und Handlungen sind meist gut nachvollziehbar.

Allerdings muss ich noch sagen, dass ich das Buch allgemein einfach sonderbar fand, es hat mich sehr mitgerissen, obwohl ich nicht genau sagen kann, wieso. Auch die Art der Story ist einfach ungewöhnlich, was sie aber auch besonders macht.


Fazit:

Ich denke, das Buch liegt nicht jedem, da es voll von mystischen Dingen ist, die den Leser auf ungewöhnliche Weise fesseln.
Der Schreibstil war mir manchmal etwas zu ungewöhnlich, was mich aber im Großen und Ganzen nicht gestört hat.

Aus diesem Grund vergebe ich:



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