Rezi: Die Nacht der tausend Farben

Krisi Schoellkopf | Dienstag, 22. März 2016 |


Titel: Die Nacht der tausend Farben: Tödliche Elemente
Autorin: Claudia Rehm
Verlag: Amazon Media EU
Genre: Fantasy-/Jugendroman
Seiten: 399 (Kindle Edition)
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 3,99 Euro (Kindle Edition)


Inhalt:

In der Nacht der Tausend Farben sollen junge Formwandler erstmals ihre tierische Gestalt erfahren. Doch was, wenn die feierliche Wandlungszeremonie eine gefürchtete Fähigkeit offenbart, die eine Gefahr für andere Magier ist? 

Der sechzehnjährigen Emma widerfährt genau dieses Schicksal. Ihre eigenen Freunde im Reich der weißen Magie wollen sie lieber tot sehen als im Besitz dieser seltenen Gabe. Verzweifelt nimmt sie die Hilfe eines schwarzen Magiers an, der ihr auf der dunklen Seite der magischen Künste Schutz verspricht. 

Schon bald muss Emma sich jedoch fragen, auf welcher Seite sie nun tatsächlich stehen will: Auf der Seite der weißen Magie, wo man sie fürchtet und ihr nach dem Leben trachtet, oder auf der Seite der schwarzen Magie, wo sie sich plötzlich mit einer noch viel größeren Gefahr konfrontiert sieht, als der getötet zu werden.


Meinung:

Ich habe von der Autorin des Buchs, Claudia Rehm, eine Mail erhalten, in der Sie mir Ihr Buch als Reziexemplar zur Verfügung gestellt hat (vielen Dank nochmal an dieser Stelle :-) ) und habe sofort angefangen zu lesen.

Das Cover des Buches passt perfekt, wie ich finde. Nachdem man die Nacht der tausend Farben im Buch erreicht hat, weiß man schon ganz genau, warum das Cover so gut passt. Zu viel möchte ich noch nicht verraten. 

Die Story beginnt mit Emma und ihrer besten Freundin, kurz vor der Nacht der tausend Farben. Dabei wird man in die Geschichte und die Welt, in der man sich befindet, toll eingeführt. Man weiß immer genau so viel, wie man wissen muss, um neugierig zu bleiben und weiter zu lesen. Im Laufe der Geschichte wird das Buch, wie ich finde, immer spannender. Man begegnet immer neuen Charakteren und das Buch bleibt spannend und interessant bis zur letzten Seite. 

Die Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet. Es sind Charakterzüge zu erkennen, denen die Personen auch treu bleiben und sobald man denkt: "Hm, das passt aber gar nicht zu der Person." Liest man im nächsten Satz, dass der Charakter nur etwas vorgespielt oder einen anderen überlistet hat (vgl. Harris´ Forderung an Emma bezüglich ihres Bruders). 
Ich persönlich bin Harris absolut verfallen, Ihr werdet ihn recht schnell kennenlernen, wenn ihr anfangt, das Buch zu lesen.  Er ist für mich die interessanteste Person im Buch, da er sich sehr wandeln kann und immer wieder für Überraschungen gut ist. Ebenso versprüht er einen gewissen Charme, wie ich finde.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, er ist weder zu formal, noch zu umgangssprachlich. Auch die manchmal recht langen Sätze finde ich sehr interessant, da sie bestimmte Aspekte besonders betonen.

Fazit:

Wie Ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, habe ich es geliebt, das Buch zu lesen. Es macht wahnsinnig Spaß und ist für Freunde von Fantasybüchern, die sich gern in einer Welt mit Gestaltwandlern, Magiern und dem Kampf zwischen "Gut" und "Böse" befinden, einfach brillant. 
Das Interessanteste am Buch allerdings ist, dass man sich doch einige Gedanken darüber macht, ob es "das Gute" und "das Böse" wirklich gibt, wieviel davon in uns steckt und ob nicht all das Gute, auch etwas Böses in sich hat und umgekehrt.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

Aus all diesen Gründen kann ich nur folgende Anzahl Würmchen vergeben: 







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