Empfehlung und Rezension: Magnus Chase

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 17. April 2016 |
Rezension: Magnus Chase und das Schwert des Sommers


Titel: Magnus Chase und das Schwert des Sommers
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasyroman
Seiten: 624 (gebundene Ausgabe)
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2016
Preis: 19,99 Euro (gebundene Ausgabe), 13,99 Euro (E-Book)


Englische Ausgabe: 17,95 Euro (gebundene Ausgabe)


Inhalt:

Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!
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Über den Autor:

Fünfzehn Jahre lang hat Rick Riordan (geboren 1964 in San Antonio, Texas) Englisch und Geschichte an verschiedenen Schulen in der San Francisco Bay Area sowie in Texas gelehrt. 2002 erhielt er den "Master Teacher Award". Dann begann er mit dem Schreiben, und gleich sein erster Roman gewann drei nationale Preise im Genre Mystery. Inzwischen hat Rick Riordan die Fantasyreihe um den jungen Helden "Percy Jackson" ins Leben gerufen, die auf Stoffen der griechischen Mythologie basiert. Den Schuldienst hat der erfolgreiche Autor mittlerweile quittiert und widmet sich nur noch der Entwicklung seiner Geschichten.
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Meinung:

Ich habe das erste Buch der Magnus Chase - Reihe, Magnus Chase und das Schwert des Sommers, zu Ostern von meiner Mutter auf English geschenkt bekommen und mich riesig gefreut.

Das englische Cover hat einen riesigen Wolf aus Feuer im Hintergrund, der den Leser mit funkelnden, blauen Augen anstarrt. Vor ihm steht eine, im Vergleich, kleine Person, die ein Schwert empor hält. Man kann nichts genaues über die Person sagen, da man nur die Umrisse erkennt. 
Der Titel des Buchs und der Name des Autors strahlen den Leser in einem dezenten weiß an, was den riesigen Feuer-Wolf noch monströser und gefährlicher wirken lässt.

Die Geschichte dreht sich um den 16-jährigen Magnus Chase, der seinen Vater nicht kennt und seine Mutter an eine Horde merkwürdiger Wölfe verloren hat. Als sein Onkel ihm jedoch von seinem Vater zu erzählen und Surt Chicago zu zerstören beginnt, bringt Magnus ein Opfer, das ihn immer weiter in die Welt der Nordischen Mythologie und den Kampf gegen Ragnarök zieht...

Die Personen in Rick Riordans Roman könnten nicht verschiedener sein. Man lernt Magnus kennen, der sein Leben selbst nicht wirklich versteht, seinen Onkel, der vor Wissen nur so strotzt und noch viele Untote, Götter und was man sich sonst in einem Fantasyroman wünscht. 
Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, auch wenn man am Anfang nichts über sie weiss, lernt man sie im Laufe des Romans immer besser kennen. 
Ich persönlich finde, dass Magnus´ "Gang" in der Welt der Untoten die faszinierendsten Charaktere sind, aber darüber könnt Ihr Euch ja selbst ein Bild machen :-).

Die Sprache im Roman ist authentisch und "angenehm", man kann sich richtig gehend im Buch verlieren, da es sich so fließend und schön liest. Für Anfänger, die noch nicht so lange English lernen, kann es etwas kompliziert sein, da einige Wörter darin vorkommen, die man nicht unbedingt im Unterricht lernt, aber für Fortgeschrittene ist es eine Wonne.

Mich haben vor allem die Kapitel und ihre Namen zum Lachen und zum Schmunzeln gebracht. Hier ein paar Beispiele:
8. Mind the gap, and also the hairy guy with the axe
20. Come to the dark side. We have Pop-Tarts
50. No spoilers. Thor is way behind on his shows
Selten hat mich ein Buch so zum Lachen, Weinen und Schmunzeln gebracht. Sobald man sich an die etwas spezielle, aber super durchdachte, Welt und an das Geschehen gewöhnt hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 

Fazit:

Wie oben schon beschrieben, ist Magnus Chase I ein tolles Buch, das den Leser in die Welt der Nordischen Mythologie entführt. Ich hatte vorher keine Kenntnisse über die Nordischen Götter, der Leser wird aber so in das Geschehen eingeführt, dass man sich bald besser auskennt, als einem lieb ist ;-)
Aus diesem Grund vergebe ich:






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