Rezension AnimA - Schwarze Seele - Weißes Herz

Sara S. | Mittwoch, 27. April 2016 |




Titel: AnimA Schwarze Seele – Weißes Herz

Autor: Kim Kestner

Verlag: Arena Verlag

Genre: Fantasy, Jugendbuch

Seiten: 480 Seiten

Erscheinungsdatum: 10.02.2016

Klappentext:

Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.



Erster Satz:

„Für mich war Liebe ein Wort, das ich nur aus Filmen kannte.“ 



Meinung:

Seit dem sie denken kann, verbringt Abby den Sommer in Acadia. Auch dieses Mal freut sie sich, trotz ihrer launischen Schwester Virginia, auf den Urlaub. Am Anfang scheint alles wie immer – bis er auftaucht. Er ist Juspinn – jung, gutaussehend und geheimnisvoll. Schon bald beginnen sich die Leute um Abby herum zum Negativen zu verändern.Nur Abby scheint immun gegen diese Veränderungen zu sein.


Das Cover ist wunder-, wunderschön. Trotz der überwiegenden schwarzen Farbe (oder gerade deswegen) für mich ein absoluter Blickfang im Bücherregal.
 

Abby ist für mich eine sympathische Hauptprotagonistin. Sie wirkte einfach echt, eben typisch wie eine Pfarrerstochter – brav, gutmütig und hilfsbereit. Aber auch sie hat ihre Macken, die Abby einfach liebenswert und authentisch machen.

Juspinn ist geheimnisvoll und selbstsicher. Dies strahlt er auch durchaus aus. Für meinen Geschmack ist er aber gerade am Anfang ein wenig zu geheimnisvoll. Man möchte aber unbedingt wissen, was dahinter steckt und liest daher immer weiter. Aufgrund dessen wird ziemlich schnell ein hoher Spannungsbogen aufgebaut.



Der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Orte und besonders Acadia wurden detailliert beschrieben. Die Geschichte wird größtenteils aus Abbys Sicht erzählt, aber auch aus Juspinns Sichtweise wurde der ein oder andere Abschnitt gewidmet.

Die Idee „Gut gegen Böse“ bzw. „Gott gegen den Teufel“ war für mich neu und ich habe bisher noch keine vergleichbare Geschichte mit diesem Inhalt gelesen. Daher fand ich die Grundidee sehr gelungen und auch sehr gut umgesetzt.

Die Handlung des Buches ist durchaus spannend. Gerade am Anfang, weil man eben nicht weiß, welche Geheimnisse Juspinn verbirgt oder warum sich die Menschen um Abby herum verändern. Jedoch befand ich mich gerade im Mittelteil in einem „Leseloch“, weil sich dort die Geschichte für mich ein wenig in die Länge gezogen hat.  Zum Schluss kam für mich keine große Überraschung mehr auf, da ich mir die ein oder andere Wendung bereits denken konnte. Nichtsdestotrotz hat man doch irgendwie mit einer anderen Wendung gerechnet, was den Spannungsbogen durchaus aufrechterhielt.



Fazit:

Auf Grund der für mich neuen Thematik hat mich AnimA trotz kleiner Schwachstellen durchaus begeistert. Für alle Fantasy- Beigeisterte ein aboluter Must-Reed.

Daher vergebe ich  





An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an Kim Kestner für´s Austricksen meines Bücherkaufverbotes  :-)

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