Rezension: Imperia

Krisi Schoellkopf | Donnerstag, 28. April 2016 |
Rezension: Imperia


Titel: Imperia - Im Schatten des Drachen
Autor: Laurin Dahlem
Verlag: In Farbe und Bunt Verlags- UG
Gerne: Fantasy, Gay-Romance
Seiten: 320 (broschiert)
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2016
Preis: 14,80 (broschiert), 8,99 Euro (e-Book)


Inhalt:

Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will. (amazon)

Über den Autor:

Der Autor Laurin Dahlem lebt, arbeitet, liest und schreibt in Süddeutschland. Die phantastischen Welten der Literatur sind seine große Leidenschaft, und er wird nicht müde, sich immer wieder neue auszudenken. (amazon)

Meinung:

Ich bekam das Buch, um mich auf die bevorstehende Blogtour (wenn Ihr mehr erfahren wollt, schaut morgen in unseren Blog!) vorzubereiten. Anbei vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen. Als bekennende Fantasy-Liebhaberin war sofort klar: Ich musste es einfach lesen!
Das Cover ziert ein Krieger, welcher nur von Fuß bis Schulter und nur von hinten zu sehen ist. Er hält ein Schwert und ein Bogen ist um seine Taille gespannt. Der Hintergrund ist in einem hellen Blauton gehalten und einige japanische Zeichen verzieren das Cover.

Die Story, wie oben schon beschrieben, dreht sich um dem Kampf der Kaisergarde gegen die Yin. In Mitten dessen finden sich zwei Männer, Hao und Kyu-Sung, welche sich verlieben und sogar ihre gegenseitigen Ankh-Nasgath (Lebensgeister) sehen können, was eigentlich unmöglich ist (zumindest ohne Magie dafür aufzuwenden). Die beiden können eigentlich nicht zusammen sein und so entwickelt sich eine Geschichte um eine verbotene Romanze und den Kampf um Leben und Tod...

Die Personen im Buch, vor allem Hao, welcher mir persönlich am meisten ans Herz gewachsen ist, sind sehr schön und ausführlich beschrieben. Der Leser leidet mit ihnen und freut sich genauso, wenn etwas Gutes geschieht. Da ich persönlich noch kein Buch über homosexuelle Liebe gelesen habe, war ich sehr positiv überrascht. Zuerst hatte ich die Befürchtung mich nicht so in die Geschichte einfühlen zu können, jedoch war diese Sorge absolut unbegründet. Ich hätte an manchen Stellen einfach nur weinen können, so ergriffen war ich von der Liebesgeschichte und den Figuren. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen und hätte noch weiter machen können. Gerade die detaillierten und genauen Beschreibungen wurden durch perfekte Wortwahl und authentischen Stil noch interessanter und realer für den Leser.

Ich muss mich wirklich vor der Recherche von Herrn Dahlem verneigen. Die asiatische Kultur und deren Kampfsport waren so exzellent und ausführlich beschrieben, dass man das Gefühl hatte, in Asien zu sein. Brilliant!
Auch die Balance zwischen Liebesroman und Fantasyroman war sehr schön. 
Mein größter Kritikpunkt wäre das Ende des Romans. Es war sehr überraschend und der Leser wird, meiner Meinung nach, nicht wirklich darauf vorbereitet.

Fazit:

Jeder Fantasyfan sollte "Imperia" lesen, das Buch macht sehr viel Spaß und entführt den Leser in eine Welt voller verbotener Liebe, Kämpfen und Magie. Aus diesem Grund vergebe ich:



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