Rezension: Verschwundene Seelen

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 13. April 2016 |
Rezension: Verschwundene Seelen


Titel: Verschwundene Seelen - Die Vergessenen der Wirklichkeit
Autorin: Annika Meyer
Verlag: Fabulus-Verlag
Genre: Jugendbuch, Fantasyroman
Seiten: 334 (gebundene Ausgabe)
Erscheinungsdatum: 01. März 2016
Preis: 16,95 Euro (gebundene Ausgabe), 12,99 Euro (Kindle Edition)

Klappentext:

Alina und weitere sechs Jugendliche gehören zum engeren Kreis der Auserwählten. Sie sollen das Buch des Lebens, das »Zauberbuch«, vor der Vernichtung durch die Schattenmenschen retten. Dazu sind die Aus- erwählten mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet. Im Kampf um das Gute haben sie es jedoch mit einem übermächtigen und verschlagenen Feind zu tun, der mit aller Brutalität vorgeht. Werden die sieben diese Schlacht letztendlich für sich entscheiden und die Schattenmenschen zurückdrängen können?
Der Preis ist hoch, den die Auserwählten für ihre Berufung zu zahlen haben: Solange sie sich in ihrer Parallelwelt bewegen, verlieren Freunde, Verwandte und Kameraden in der »normalen« Welt jegliche Erinnerung an sie. Die Auserwählten sind dann die »verschwundenen Seelen«.
(Quelle: http://www.amazon.de/Verschwundene-Seelen-die-Vergessenen-Wirklichkeit/dp/3944788176)

Informationen über die Autorin:

Annika Meyer ist Jahrgang 1999,  musisch und künstlerisch hochtalentiert und hat bereits an mehreren Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Ihre wahre Leidenschaft gilt aber der Literatur und dem Schreiben. Neben der Schule widmet sie jede freie Minute diesem Hobby. »Verschwundene Seelen« ist ihr Debütroman.
(Quelle: http://www.amazon.de/Annika-Meyer/e/B01C45IB4U/ref=ntt_dp_epwbk_0)

Meinung:

Ich bin durch Frau Grützner vom Fabulus-Verlag auf "Verschwundene Seelen" gekommen und habe von ihr ein Reziexemplar erhalten.

Das Cover des Romans ist in grüne Farbe gehüllt und es ist ein Wald, genauer gesagt ein Baum von Näherem, abgebildet. Die Schrift, im Kontrast zur Hintergrundfarbe, sticht dem Leser durch die blutrote Farbe ins Auge.
Hierbei muss ich dem Fabulus-Verlag ein Kompliment aussprechen, die Bücher dieses Verlags sehen immer klasse aus und die Seiten sind sogar von außen im oben beschriebenen Grünton gehalten, einfach ansprechend und super!

Die Geschichte beginnt mit der jungen Alina, die zusammen mit Jonas, ihre Affinität zu bestimmten Elementen entdeckt. Ansonsten ist der Inhalt des Buches sehr gut im Klappentext zusammengefasst. Sobald ich noch mehr Informationen preisgeben würde, würde ich spoilern :).

Die Personen sind meiner Meinung nach ihrem Charakter treu und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Allerdings fehlt mir die Persönlichkeit. Im Buch wird meist beschrieben, worauf ich später noch näher eingehen werde, was sich um die Personen herum befindet, aber nicht was in ihrem Inneren geschieht. (Als Beispiel: Alina und Jonas erscheint eine übernatürliche Gestalt, Lovelyn, und anstelle  Alinas Gedanken zu beschreiben, wird nur gesagt, dass sie nach Hause geht, Müsli isst und sich ins Bett legt.)

Die Sprache des Jugendromans erinnert an einen Schulaufsatz. Das Buch besteht hauptsächlich aus Beschreibungen und leider hat mir der Fluss im Schreibstil gefehlt. Durch die äußerlichen Beschreibungen wirkt die Sprache auch nicht sehr ausgeschmückt, da die eigentlich wichtigen und sprachlich "hochwertigen" Gedanken der Personen sehr vernachlässigt werden.

Zum Aufbau und dem Gang der Geschichte kann ich sagen, dass mir die Idee mit dem Augenfarbenwechsel und der Affinität zu Elementen sehr gut gefallen hat. Leider waren mir einige Geschehnisse nicht klar und ich konnte auch einige Wendungen des Romans nicht nachvollziehen.
Der Charme im Roman kommt leider auch etwas zu kurz, da die Spannung und das Fesseln des Lesers einfach nicht stattfindet.

Fazit:
"Verschwundene Seelen" ist ein recht gelungenes Debüt der jungen Autorin Annika Meyer. Einige Kritikpunkte machen den Roman leider zu keinem einmaligen Erlebnis, sind aber auch kein KO-Kriterium.
Aus diesem Grund vergebe ich:






An dieser Stelle möchte ich Frau Grützner danken, da sie mich auf einige Bücher im Fabulus-Verlag aufmerksam gemacht hat und sich super nett um mich gekümmert hat.


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