Rezension: Walhalla

Krisi Schoellkopf | Samstag, 16. April 2016 |
Rezension: Walhalla - Die Pforte nach Asgard


Titel: Walhalla - Die Pforte nach Asgard
Autor: Parzzival
Verlag: Shadodex - Verlag der Schatten
Genre: Mystery - Roman
Seiten: 180 (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 03. Juli 2015
Preis: 7,95 Euro (Taschenbuch), 4,99 Euro (E-Book)


Inhalt:

Es ist eine sternenklare Nacht, als zwei junge Paare aus Frust und Übermut eine Bier-Party vor der Regensburger Walhalla feiern.
Je weiter die Nacht voranschreitet, desto mysteriöser werden die Geschehnisse um sie herum.
Als sie sich durch das plötzlich immateriell gewordene Hauptportal begeben, erwartet sie dort jedoch nicht die weiße Säulenhalle des Innenraums, sondern die wahre Walhalla, deren Existenz für die Jugendlichen bisher jenseits jeder Vorstellung gelegen ist.
Dort müssen die Freunde stellvertretend für alle Menschen Prüfungen bestehen, die für das Kollektiv-Bewusstsein der Erdbevölkerung etwas Neues initiieren. Göttervater Wodan möchte nämlich eine durchaus wahrscheinliche, globale Ragnarök vermeiden. Das ist aber nur möglich, wenn es der menschlichen Spezies aus eigener Kraft gelingt, eine höhere Bewusstheit zu erreichen. Der Schlüssel dazu sind diese vier Jugendlichen. (amazon)

Meinung:

Durch Rick Riordans Romane kam ich zur Mythologie und als ich Parzzivals Buch auf rezisuche.de entdeckte, musste ich einfach um ein Reziexemplar bitten.

Das Cover des Romans ist eine Fotografie der Walhalla. Sie zeigt einen blauen Himmel mit einigen weißen Wolken, einer schönen grünen Wiese und der angestrahlten Walhalla. 
Das Cover erschien mir, nachdem ich den Roman gelesen hatte, etwas zu "friedlich", jedoch finde ich es auf der anderen Seite auch sehr passend, da man sich so ein Bild einer Walhalla machen kann, noch bevor man beginnt zu lesen. 

Die Geschichte dreht sich um vier Jugendliche, die zwar sehr unterschiedlich sind, sich jedoch gut verstehen und so zusammen zur Walhalla fahren, um ihre Sorgen zu ertränken. Sie betreten daraufhin, mehr zufällig, als geplant, Asgard und treffen auf Götter, wie Thor, Loki oder Wodan. Die vier Jugendlichen müssen sich Aufgaben stellen, wie zum Beispiel einem "Kampf" mit dem Wolf, der Ragnarök auslösen könnte, und einer Schlange. Aber der Weg nach Walhalla ist nicht einfach und Ragnarök steht bevor...

Die Hauptpersonen sind Freya, Anna, Hartmuth und Rainer. Wie ich finde, wird mehr ihr Äußerliches beschrieben, als ihre Persönlichkeit, jedoch lernt der Leser sie im Zuge des Romans immer besser kennen und durch Asgard verändern sie sich auch merklich. Zu Beginn, muss ich ehrlich zugeben, dass das Mitgefühl mit den Personen bei mir sehr eingeschränkt war, da ich sie nicht wirklich sympathisch fand. Jedoch finde ich, dass sich dies im Laufe der Geschichte verändert und je besser man die vier kennen lernt, desto gespannter wartet man darauf, ihr Schicksal zu erfahren.

Die Sprache war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, gerade die ersten zwei Sätze haben mich etwas missmutig gestimmt. Als jedoch die "richtige Geschichte" begann, normalisierte sich der Schreibstil merklich ( wenn man bei einer Sprache der Götter von normal sprechen kann ;) ).

Ich finde, dass die ersten 30 Seiten nicht repräsentativ für das Buch sind. Man kommt kaum voran, wenn man dann aber wirklich in der Geschichte angekommen ist, kann man kaum mehr aufhören. 
Ebenso bin ich der Meinung, dass der Aufbau des Romans sehr interessant und durchdacht ist. Zu Beginn findet man sich in verschiedenen Städten wieder, nachher kann man die Sicht verschiedener Personen verfolgen und am Ende wird man gewissermaßen an den Anfang katapultiert. Brilliant!
Da ich mich sehr für die Nordische Mythologie interessiere, war das Buch für mich einfach ein tolles Erlebnis, aber auch Leser, die mit der Nordischen Mythologie nicht vertraut sind, werden sich durch die Erläuterungen und Beschreibungen in Walhalla schnell zu Recht finden.

Fazit:

Walhalla ist ein spezielles und faszinierendes Buch. Nicht jeder wird es mögen, aber ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Es gab einige kleinere Kritikpunkte, im Großen und Ganzen aber, ist Walhalla eine tolle Mischung aus Mythologie, Fantasie und Spannung!
Aus diesem Grund vergebe ich:


An dieser Stelle möchte ich mich noch für das Reziexemplar bedanken, es war eine Freude es zu lesen und zu rezensieren. 





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