Blogtour: Das Haus der verlorenen Kinder - Frauen im zweiten Weltkrieg

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 25. Mai 2016 |
Blogtour: Das Haus der verlorenen Kinder - Frauen im zweiten Weltkrieg


Herzlich Willkommen zur Blogtour zu "Das Haus der verlorenen Kinder" auf unserem Blog!
Heute stelle ich Euch das Thema "Frauen im zweiten Weltkrieg" vor, da es im Roman eine große Rolle spielt. Ich habe meinen Beitrag als Interview mit Frauen, welche den zwiten Weltkrieg, überlebt und durchstanden haben, gestaltet. 
Viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, Euch gefällt die Blogtour,
Krisi


Die Zeit für Frauen im zweiten Weltkrieg war, wie Ihr Euch denken könnt, nicht einfach. Sie mussten alles selbst meistern, denn ihre Männer waren an der Front. Sie mussten ihre Kinder selbst versorgen, Arbeiten der Männer übernehmen und noch mit den emotionalen Belastungen klar kommen. 
Es war eine schwere Situation, die sich Frauen, wie ich (ich bin in den 90ern geboren), kaum mehr vorstellen können.

- Was haben die Frauen damals mit ihrer Zeit angefangen während ihre Männer an der Front waren?

Die meisten mussten die Arbeitsplätze ihrer Männer übernehmen, denn die Wirtschaft musste weiter laufen und die Familien und Kinder mussten versorgt werden. Am wichtigsten war, wie man sich denken kann, die Waffenproduktion am Laufen zu halten.

- Wie erging es Frauen in Besatzungszonen?

Sehr viele Frauen in Besatzungszonen wurden vergewaltigt, erniedrigt und gequält. Die Soldaten wollten ihre Macht demonstrieren und keiner hat den Frauen geholfen, viele waren danach traumatisiert und konnten nie wieder ein normales Leben führen. 

- Wie gingen Frauen mit der Angst um ihre Männer, Brüder, Väter und andere Familienmitglieder um?

Die meisten versuchten sich abzulenken, da sie wussten, dass sie selbst nicht helfen konnten. Die Frauen versuchten so gut es ging zu arbeiten um ihre Kinder durchzubringen. Jeden Tag war es ein warten auf Neuigkeiten, doch keiner wollte sie hören, denn meist waren es Todesnachrichten. Auch die Nächte mit Bombenalarm halfen nicht wirklich...

- Wie schwer war es für Frauen arbeiten zu gehen?

Für die deutschen Frauen war es vollkommen ungewohnt und entsprach nicht dem Bild der Frau im Nationalsozialismus. Damals war die Frau dafür da, Kinder zu bekommen, sie großzuziehen, den Haushalt zu machen und den Rest des Tages am Herd zu verbringen. Dazu kommt, dass die Regierung versuchte die Frauen dazu zu bringen, wieder ihren früheren Tätigkeiten nachzugehen, indem sie Zahlungen an die Frauen und ihre Familien leisteten.
Dies änderte sich jedoch im Laufe des Krieges, denn Waffen wurden gebraucht und ebenso jede helfende Hand. Obwohl die Frauen weitaus weniger Geld für ihre Arbeit bekamen, wurden sie von den Nationalsozialisten gezwungen zur Arbeit zu gehen. Am liebsten war es den Nationalsozialisten, wenn die Frauen nachts arbeiten gingen und den Tag über die Kinder versorgten. Aber dies gestaltete sich schwierig, da nachts die Bombenangriffe nicht abließen und die Frauen schnell am Ende ihrer Kräfte waren.

- Wie ging es nach dem zweiten Weltkrieg für sie weiter?

Frauen hatten nach dem Krieg fast keine Chance an ihren Jobs festzuhalten. Die Männer kamen zurück und nahmen ihre alten Positionen und Arbeiten wieder auf. Die Frau wurde, zumindest für einige Zeit, zurück in ihre alte Rolle gedrängt.

Fazit

Die Frauen hatten es in der Kriegszeit sehr schwer. Sie hatten nicht nur mit der emotionalen Belastung, sondern auch mit dem Druck, arbeiten gehen zu müssen, schwer zu kämpfen.
Als dann aber die Soldaten in die Besatzungszonen aufbauten, wurde die Situation immer schlimmer, denn sie vergewaltigten unzählige Frauen, die sich Zeit ihres Lebens nicht mehr von den schrecklichen Erlebnissen erholen konnten.

Info

Hier noch eine kleine Information, welche mich sehr erstaunt hat.
Wahrscheinlich kennt Ihr die Waterloo Bridge, welche sich in London, UK befindet.
Hier ein Bild der Brücke:

*

Zu Beginn des zweiten Weltkriegs begann man mit der Konstruktion der Brücke, natürlich nur die Männer. Als diese dann aber an die Front mussten, arbeiteten Frauen an der Brücke und stellten sie fertig. Allerdings wurde dies nie sehr angepriesen, da man dies in dieser Zeit, nicht als gut angesehen hat. 
Heutzutage ist die Brücke dafür berühmt, von Frauen während des zweiten Weltkriegs gebaut worden zu sein.




Um bei dem Gewinnspiel mitzumachen, beantwortet heute einfach folgende Frage:
Was war Eurer Meinung nach das schlimmste für die Frauen im Krieg und warum?

Wenn Ihr die Frage beantwortet, seid Ihr automatisch bei der Verlosung dabei.
Viel Glück <3




*http://cdn.londonandpartners.com/asset/2ee72bcf9cc6f5e4bce89a3311ff0433.jpg

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    Danke für deinen Beitrag. Ich finde der Krieg an sich war das schlimmste für die Frauen in dieser Zeit. Sie mussten plötzlich Vater und Mutter gleichzeitig ersetzen, für die Versorgung buchstäblich ihren Mann stehen und das unter schwersten Bedingungen, immer die Angst im Nacken, den Tag/Nacht nicht zu überstehen, vergewaltigt zu werden, Bombenangriffe nicht zu überleben, ihre Männer an der Front zu verlieren.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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    1. Liebe Bettina,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Du bist bei der Verlosung dabei. Viel Glück ;-)

      Ganz liebe Grüße und vielen Dank fürs Lesen des Beitrags,
      Krisi

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  2. Guten Morgen.
    Das schlimmste ist glaube die Kinder zu verlieren oder wenn diese Missbraucht werden-wie auch immer! Und ´die Hungersnot die ja oft herschte. Ich kann mir diese ganzen Kriegszeiten gar nicht vorstellen und mag es auch gar nicht, das schlimmste überhaupt ist! Hinzu kommt noch die Gefahr immer wieder angegriffen zu werden durch Soldaten und durch Bombenangriffe!
    Ein schauriges Thema ist.....
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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    1. Liebe Jennifer,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, ich kann mir auch kaum vorstellen, wie schlimm es gewesen sein muss...
      Du bist bei der Verlosung dabei :) Viel Glück.

      Alles Liebe und vielen Dank fürs Lesen des Beitrags,
      Krisi

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  3. Das sie immer Angst haben mussten vergewaltigt zu werden und auch misshandelt wurden.
    Es war eine richtig schlimme Zeit, die hoffentlich nie wieder kommt.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hallo,

    wenn man es nicht selber erlebt hat kann man sich nicht vorstellen wie schrecklich die Kriegszeit war. Für Frauen gab es sicher einige schlimme Ängste. Dazu zählte sicher auch, dass sie Angst hatten ihren Mann nie wieder zu sehen oder ihre Kinder zu verlieren.

    LG
    SaBine

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  5. Hallo ,

    Das schlimmste für die Frauen im Krieg war :
    - Missbraucht und Vergewaltig zu werden
    - Angst erschossen zu werden
    - Hunger
    - Angst um Kinder .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  6. Hallo
    Danke für Deinen Beitrag.
    Ich glaube dass die Ungewissheit ob der Mann, Vater, Bruder wieder vom Krieg heimkommen oder mit welchen Folgen diese Heim kommen.
    Die Angst um seine Kinder.....
    Missbrauch & Vergewaltigungen...

    Ich glaube das All diese Punkte verdammt schwer zu ertragen sind....

    Ich bin wirklich sehr sehr froh dass ich niemals einen Krieg erlebt habe.....

    Lg Mimi

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  7. Tiffi2000Mai 27, 2016

    Hallo,

    ich glaube, dass die komplette Situation sehr schwierig vorstelle, stelle mir aber die Angst um die Familie am schlimmsten vor...

    LG

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  8. Hallo meine Lieben!
    Vielen Dank für Eure Antworten, Ihr seid bei der Verlosung dabei :-).
    Auch ein großes Dankeschön fürs Lesen meines Beitrags <3.

    Alles Liebe und einen schönen Abend,
    Krisi

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    1. leider gibt es noch immer keine Mitteilung, wer die glücklichen gewinner sind liebe Krisi :-(
      LG Jenny
      jspatchouly@gmail.com

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