Rezension: Der verletzte Himmel

Krisi Schoellkopf | Donnerstag, 19. Mai 2016 |
Rezension: Der verletzte Himmel 



Titel: Der verletzte Himmel (Der Weg des Heilers)
Autor: Isa Day
Verlag: Pongü
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2016
Seitenzahl: 206
Preis: 14,96 Euro (Taschenbuch), 2,99 Euro (e-Book)

Hier gelangt Ihr direkt zum Buch



Inhalt

In einem von finsteren Mächten zerrissenen Land muss Joshi den wahren Feind finden, denn nur so kann er sein Volk und seine Heimat vor der Vernichtung bewahren.
Das Volk der Arrya lebte noch nicht lange in den ebenso wilden wie prachtvollen Wäldern Erriadas, als eines Nachts die anderen Bewohner des Landes – die Geister – alle erwachsenen Menschen verschleppten. Zurück liessen sie deren Kinder, auf sich selbst gestellt und dem Tod geweiht.
Seit damals sind sieben Jahre vergangen. Die jungen Arrya haben aufgrund ihrer engen Verbundenheit und der aussergewöhnlichen Fähigkeiten zweier Brüder überlebt: Marcin, mit achtzehn Jahren das älteste der Kinder, trotzt als Anführer selbst der harschesten Kaltzeit das Überleben des jungen Volkes ab. Sein siebzehnjähriger Bruder Joshi – magisch begabt, aber todkrank – bewahrt das verbliebene Wissen und erzieht die Kleinsten.
Unvermittelt flammt der Konflikt, der ihnen die Eltern nahm, wieder auf und finstere Einflüsse stürzen ihre Heimat ins Chaos. Sinjhar, der legitime Königssohn der Arrya, hat die Macht an sich gerissen und ruft zum Krieg gegen die Geister auf. Nur Joshi stellt sich ihm entgegen. Durch seine Magie ist er auf einzigartige Weise mit dem Land verbunden. Getrieben vom Gefühl, dass an den Überlieferungen etwas nicht stimmen kann, sucht er nach den wahren Hintergründen des tödlichen Konflikts und der Quelle des Bösen.
Dafür muss Joshi seinen eigenen Weg gehen – gegen alle Loyalität und Traditionen. Doch wie sehr darf er seiner Intuition vertrauen? Schliesslich fliesst in seinen Adern nicht nur das Blut der Menschen, sondern auch das ihrer Feinde.

Der Verlag über das Buch

Mit ihrer Fantasy-Serie ist der Autorin eine besondere Schöpfung gelungen: Ein Land voller Zauber, in dem ein Volk von Jugendlichen sich tapfer allen Gefahren stellt, mit Bäumen als Behausungen, die mit ihren Bewohnern interagieren, und den zugleich liebenswertesten wie auch nervigsten Haustieren des gesamten Weltengefüges.
(amazon)


Über die Autorin 

Wer schon im Alter von elf Jahren Geschichten von mehreren hundert Seiten schreibt, ist mit einer normalen Karriere nicht unbedingt gut bedient. Ich habe es trotzdem versucht und über die Jahre viele nützliche Fähigkeiten und mehrere Titel erworben - darunter auch den eher zweifelhaften als Quotenfrau im Management. Seit einiger Zeit fokussiere ich mich auf das Schriftsteller- und Künstler-Dasein.
(amazon)



Meinung

Wir, das Team von Wurm sucht Buch, wurden von Isa Day persönlich kontaktiert und ich habe mich sehr gefreut, als ich Ihren Roman lesen durfte.
Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

Das Cover hat, meiner Meinung nach, eine beeindruckende Farbgebung, welche dem Betrachter direkt ins Auge fällt. Zu sehen ist eine Art rundes Fenster, hinter welchem ein schneebedeckter Berg zu erkennen ist, welcher von blühenden Bäumen gesäumt wird. Ein Blitz geht direkt auf den Berg nieder, während der Rest des Covers eher friedlich wirkt.

Da der Klappentext schon sehr viel verrät, möchte ich Euch die Spannung auf die Geschichte nicht nehmen, aber ein bisschen muss ich Euch doch noch verraten. :)
Die Jugendlichen leben ohne ihre Eltern und sind komplett auf sich allein gestellt. Der Konflikt, der schon ihre Eltern in ihr Unglück gestürzt hat, macht die Situation nur noch angespannter und explosiver. Joshi muss für seine Überzeugungen kämpfen, sonst ist er verloren...

Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Man nimmt Joshi von Anfang an ab, dass er seine Überzeugungen vertreten und sich für das einsetzen möchte, an was er glaubt. Und dass, obwohl er nicht mehr lange zu leben hat...
Seine Eigenschaften machen ihn sympathisch und der Leser bewundert ihn durch das ganze Buch hindurch. Auch die anderen Charaktere, wie Jenna, sind sehr glaubhaft dargestellt und der Leser schließt sie sehr schnell in sein Herz. 

Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig. Man kann das Buch sehr schnell durchlesen und sich darin verlieren. Aber auch die detailierten Beschreibungen erwecken das Buch zum Leben.

Mich hat die von Isa Day erschaffene Welt fasziniert. Für mich sind die Charaktere und die Welten, in welchen Geschichten spielen, das Wichtigste. Man kann sich in ihr verlieren und ist regelrecht enttäuscht, wenn man zurück in die Realität geholt wird (oder dazu gezwungen ist, da das Buch endet ;-)).


Fazit

"Der verletzte Himmel" ist ein beeindruckender Fantasy-Roman, der spannend ist und zugleich Spaß macht. Die Fantasyelemente im Buch fesseln den Leser und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich vergebe:



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen