Rezension: Es scheint die Sonne

Krisi Schoellkopf | Samstag, 21. Mai 2016 |
Rezension: Es scheint die Sonne


Titel: Es scheint die Sonne
Autorin: Christine Eder
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 13. Februar 2016
Seitenzahl: 458
Preis: 13,86 Euro (Taschenbuch), 3,95 Euro (e-Book)



Inhalt

Lavinia kehrt in die Wohnung ihrer Mutter zurück, die sie vor einem halben Jahr verlassen hatte, als diese plötzlich an einem Herzinfarkt verstarb. Während ihrer Trauer hat sie bei ihrem besten Freund und seiner Mutter gelebt. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter lässt jedoch nicht nach, und eines Tages sieht Lavinia sie des Nachts in der alten Wohnung. Und nicht nur das: Seit ihrer Rückkehr sieht sie in ihren Träumen auch einen Mann. Sie träumt fast jede Nacht von ihm und beginnt sich in ihn zu verlieben. Ihre Träume kehren sich nach außen. Realität und Traum scheinen zu verschwimmen. Denn das, was sie mit dem Mann in ihren Träumen sieht und erlebt, ist ihre eigene Zukunft. „Traum oder Wirklichkeit? Ein moderner Liebesroman – originell und dramaturgisch geschickt erzählt.“ - M. Gerhard (Lektor)
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Über die Autorin

Christine Eder schreibt ihre Bücher unter ihrem Mädchennamen. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt die 33-jährige in der Hansestadt Lüneburg. Bereits in der Schulzeit fing sie an zu schreiben - zunächst auf Russisch, später auch auf Deutsch. Ihre Geschichten handeln von Liebe und Freundschaft, von Träumen und Hoffnungen, sowie Überwindung von Ängsten der meist jungen Protagonisten. Ihre Geschichten zeigen, dass Freundschaft und Liebe der Kern des Lebens sind und sowohl Ursache als auch Lösung sein können. "Es scheint die Sonne" ist ihr erstes veröffentlichtes Buch.
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Meinung

Wir, das Team von Wurm sucht Buch, wurden von Christine direkt kontaktiert und ich habe mich sehr gefreut, als ich "Es scheint die Sonne" lesen durfte.
Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!

Das Cover macht Lust darauf, in den Urlaub zu fahren. :)
Zu sehen sind die Beine eines Paares, welches sich eng umschlungen hält. Die Szene findet an einem wunderschönen Strand statt und das im Sonnenuntergang, einfach herrlich. Als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich, dieser Roman ist für den Sommeranfang genau richtig, jedoch hat er mich sehr überrascht, wie Ihr gleich bemerken werdet.

Die Geschichte dreht sich, wie im Klappentext beschrieben, um Lavinia, welche ihre Mutter verloren hat. Wie man sich vorstellen kann, ist dies für sie nicht leicht, aber es plagt sie noch etwas ganz anderes: Träume. Lavinia hört nicht auf von ihrer Mutter und einem unheimlichen Mann zu träumen, welcher ihr allerdings nicht nur in ihren Träumen begegnet...

Lavinia war mir von Anfang an sympathisch, da sie auf der einen Seite ein "normaler" Teenager ist, welcher von Hormonen gesteuert und total verloren in der Welt herumirrt, auf der anderen Seite ist sie geheimnisvoll, weiß zuerst nichts mit den Träumen anzufangen und verwandelt sich langsam, aber sicher in eine Frau, die Entscheidungen treffen und den Tod ihrer Mutter endgültig überwinden muss.

Christine Eders Schreibstil ist der Wahnsinn. Das Buch sprüht vor Leben und es lässt den Leser nicht mehr los. Die Beschreibungen sind sowohl sprachlich toll formuliert, als auch detailgetreu, sodass man sich die Geschichte und Schauplätze genau vorstellen kann. 

"Es scheint die Sonne" hat mich zum Lachen und Weinen gebracht. Es ist so gefühlvoll geschrieben, dass der Leser gar nicht anders kann, als mit den Protagonisten mitzufühlen.


Fazit

Dieses Zitat hat mich sehr beeindruckt: 
"Irgendwann muss man aber einsehen, dass man die Vergangenheit nicht zurückdrehen kann." 
"Es scheint die Sonne" ist voller Gefühl und fesselt den Leser. Gerade Zitate, wie das oben genannte, machen das Buch zu einem Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Ich vergebe:





Kommentare:

  1. Wow, gleich auf meine Wuli damit <3 Tolle Rezi!!

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    1. Liebe Tamara,

      vielen Dank, es freut mich, dass Dich die Rezi/das Buch überzeugen konnte. Es ist wirklich toll und lässt Dich lange nicht mehr los!

      Ganz liebe Grüße,
      Krisi

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