Rezension: Luther und der Pesttote

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 25. Mai 2016 |
Rezension: Luther und der Pesttote




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Meinung

Ich habe das Buch vom Aufbau-Verlag für die Blogtour bekommen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an dieser Stelle.

Die Geschichte dreht sich um die Zeit, in welcher Luther gelebt und sich der 95 Thesen angenommen hat. 1517 bricht die Pest aus und die Welt wird von der schrecklichen Krankheit erschüttert. In der Zeit wird ein Student getötet, jedoch taucht seine Leiche nie auf. Als Martin Luther dann die 95 Thesen öffentlich macht, wird er bedroht und soll entführt werden...

Die Protagonisten im Roman sind sehr glaubwürdig und authentisch dargestellt. Natürlich lernt der Leser Martin Luther kennen, welcher eine real existierende Persönlichkeit war, so ist man doch sehr gespannt, wie er sich verhält und man wird nicht enttäuscht. Seine Handlungen sind klar nachvollziehbar und er ist eine überzeugende Persönlichkeit. 
Die meisten anderen Charaktere sind fiktiv, aber trotzdem nicht weniger überzeugend.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Das Spiel mit Wörtern oder auch die persönliche Note konnte ich in Birgit Jasmunds Sprache leider nicht erkennen.

Ich bin ein großer Geschichtsfan und habe mich sehr gefreut, als ich "Luther und der Pesttote" erhalten habe. Die geschichtlichen Fakten und Besonderheiten sind toll in den Roman eingearbeitet und es macht Spaß, ihn zu lesen. 
Allerdings fand ich das Ende zu vorhersehbar, natürlich kann ich es jetzt nicht verraten ;-), aber ich kann sagen, dass es den Leser nicht sehr überrascht.


Fazit

Luther und der Pesttote ist für jeden Fan von historischen Romanen ein Genuss!
Allerdings fehlen die persönlichen Noten im Roman und aus diesem Grund vergebe ich:






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