Rezension: Wer war ich?

Krisi Schoellkopf | Dienstag, 3. Mai 2016 |
Rezension: Wer war ich?


Titel: Wer war ich? (Die Gabe der Zeit I)
Autor: Alexander R. Bloom
Verlag: Amazon Media EU, Cover- und eBookgestaltung: aventura
Genre: Fantasyroman
Seitenzahl: 230
Preis: 0,99 Euro (e-Book)



Klappentext:

Ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit, mysteriöse Visionen und gnadenlose Verfolger bringen das Leben des 21-jährigen Manuel gehörig durcheinander.

Ein Abenteuer voller Gefahren, großer Entschlossenheit, treuer Freundschaft und einer beginnenden Liebe.

Sie sind hinter mir her und ich habe keine Ahnung, warum. Seit ich weiß, dass mein Leben aus einer Lüge besteht, bin ich auf der Flucht, und die einzige Person, die mir mehr darüber sagen könnte, ist spurlos verschwunden. Die alte Frau auf dem Jahrmarkt sagte, die Gabe werde mir helfen. Zunächst wusste ich nicht, was sie meinte. Doch dann blickte ich auf einmal durch die Zeit. Ich konnte einen Teil meiner Zukunft sehen und dieser Ausblick sah gar nicht gut aus.

Nachdem Manuel Epstein mit einundzwanzig Jahren von seiner Adoption erfährt, gerät sein Leben außer Kontrolle. Eine seltsame Frau auf dem Jahrmarkt sagt ihm, dass er in Gefahr sei. Außerdem plagen ihn auf einmal albtraumhafte Visionen von Männern, die ihn verfolgen. Als die Männer plötzlich auch in der Realität auftauchen, droht sein Leben völlig außer Kontrolle zu geraten.
Manuel macht sich auf die Suche nach Antworten. Wer war er wirklich? Was wollen seine Verfolger von ihm und was hat diese Sophia damit zu tun? Eine spannende und gefährliche Reise durch halb Europa beginnt.

Wer war ich? ist der erste Band aus der Buchreihe: Die Gabe der Zeit, von Alexander Bloom.
Der Roman enthält eine abgeschlossene Geschichte. Wer anschließend wissen möchte, wie es in Manuels turbulenten Leben weitergeht, kann am Ende des Buches in Band 2 hineinschnuppern. Dort gerät Manuels große Liebe in Gefahr und schon beginnt ein weiteres Abenteuer.
(Quelle: Alexander Bloom)

Über den Autor:



Alexander Bloom arbeitet seit vielen Jahren als Autor und Filmemacher beim Film und Fernsehen. In Hamburg machte er seinen Abschluss im Bereich Mediendesign. Anschließend realisierte er als Filmemacher Filmprojekte und Dokumentarfilme.
Während seiner Arbeit beim Film entdeckte er seine Liebe für das Geschichtenerzählen und begann, Shortstorys und schließlich Romane zu schreiben.

Alexander Bloom sagt über sich selbst: »Ich bin ein Geschichtenerzähler. Die Feder, mit der ich schreibe, mag unterschiedlich aussehen. Mal ist es eine Kamera, mal ein Laptop oder einfach ein Stift. Letztendlich ist es aber immer dasselbe. Ich erzähle eine Geschichte.«
(Quelle: Alexander Bloom)

Meinung:

Herr Bloom hat uns, das Team von Wurm sucht Buch, direkt angeschrieben und ich habe mich sehr gefreut, dass ich "Wer war ich?" lesen durfte. 
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Das Cover des Romans wirkt auf den ersten Blick etwas "merkwürdig", schaut man allerdings genauer hin, macht es einfach neugierig auf den Inhalt des Buches.
Im Vordergrund der vermeintlichen Fotografie steht ein altertümlicher Planwagen, welcher ein wenig an ein großes Fass auf Rädern erinnert. Im oberen Teil des Covers fliegt ein Flugzeug über die Szenerie. Im Hintergrund ist eine große, alte Brücke zu sehen. 
Das Cover ist in einem hellen Braunton gehalten, bis auf die Umhüllung und ein rotes Tuch auf dem Planwagen. 
Die Szenerie scheint einfach nicht zusammen passen zu wollen, der alte Planwagen, die alte Brücke und dann das Flugzeug? Wenn man allerdings das Buch gelesen hat, ist man fasziniert davon, wie das Cover den Inhalt des Buches auf besondere Weise widergibt. 
Aber überzeugt Euch selbst :)

Die Geschichte dreht sich um den 21-jährigen Manuel, welcher von einer Frau gesagt bekommt, dass er in Gefahr sei. Dies geschieht nur kurz nachdem er erfahren hat, dass seine vermeintlichen Eltern gar nicht seine biologischen sind. Zuerst möchte er sich nichts aus der Aussage der Frau machen, als er jedoch Albträume bekommt und daraufhin wirklich von Männern verfolgt wird, sucht er die Frau nochmals auf, um Hilfe bei ihr zu erbitten. Doch das einzige, was er herausfinden kann ist: "Suche in deiner Vergangenheit". Daraufhin beginnen ganz besondere Abenteuer, welche sich nicht auf das hier und jetzt beschränken...

Die Charaktere im Roman sind sehr schön beschrieben und vor allen Dingen Manuel hat es mir angetan. Er scheint keine leichte Persönlichkeit zu sein, sondern sehr dickköpfig und manchmal sogar etwas stur. Aber ich habe ihn lieben gelernt. In den meisten Romanen sind die Helden die netten, unschuldigen und immer Frieden stiftenden Personen, doch Manuel ist ganz anders, was den Roman erfrischend gut und interessant macht.

Die Sprache in "Wer war ich?" ist so angenehm, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe. Die Situationen sind sehr schön beschrieben und trotzdem bleibt die Gefühlswelt der Charaktere nicht auf der Strecke. Mich persönlich spricht auch die Ich-Erzählform sehr an, da es mir gefällt, so nah wie möglich an den Protagonisten dran zu sein und mich in sie hineinversetzen zu können.

Fazit:

Alexander Bloom hat ein tolles Werk erschaffen! Sein Schreibstil ist einzigartig und zeugt von viel Erfahrung und Talent. Kombiniert mit überzeugenden Charakteren und einer einmaligen und wahnsinnig spannenden Story konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Aus diesem Grund vergebe ich:



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