Rezension: Das Labor

Krisi Schoellkopf | Freitag, 10. Juni 2016 |
Rezension: Das Labor


Titel: Das Labor (The Shield I)
Autorin: Dee Hunter
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Thriller, Fantasy
Erscheinungsdatum: 08. September 2013
Seitenzahl: 154
Preis: 0,00 Euro (e-Book), 7,99 Euro (Taschenbuch)




Klappentext

In Las Vegas geht die Angst um: Detektoren greifen sich obdachlose Männer und verschleppen sie in ein unterirdisches Geheimlabor, wo sie für grausame Versuche missbraucht werden. Auch Jacks jüngerer Bruder wird entführt. Als Jack ihn retten will, gerät er in tödliche Gefahr …

Düster, beklemmend, abgründig: ein Zukunftsthriller, der unter die Haut geht.

Dieser 1. Band der Shield-Trilogie entspricht ca. 150 Taschenbuchseiten.
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Über die Autorin

Dee Hunter lebt und arbeitet in Innsbruck / Tirol. In ihren früheren Leben hat sie Bilanzen analysiert, Männerbünde wissenschaftlich untersucht, Mode fotografiert und ein Kloster renoviert. Heute schreibt sie Thriller, die ein wenig mystisch, aber vor allem düster und beklemmend sind. Dazu lässt sie sich von Nebeltagen auf der Nordkette inspirieren, von Serien wie Twin Peaks und Filmen wie Alien.

Was Dee fasziniert? Fels, Nebel, Schnee, Tunnels, Erde, Fabriken, Autobahnen, Wald, Raffinerien, Stille.

Wer sie inspiriert? David Lynch, Ridley Scott, Blake Crouch, Edgar Allan Poe, Stephen King, Jules Verne, Tove Jansson, Robert A. Heinlein.

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Meinung

Ich bin zufällig auf Dee Hunters Thriller gestoßen und habe direkt von Dee ein Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover hat mich gleich angesprochen. Zu sehen sind schlangenartige Verwebungen, welche an menschliches Gewebe erinnern. Sie leuchten neonblau und der Hintergrund ist schwarz gehalten, was dem ganzen Bild eine unheimliche Note verleiht. Perfekt für einen Thriller!

Die Handlung ist so spannend, wie faszinierend. Wir sind in der Zukunft angkommen, um ganz genau zu sein, in Las Vegas. Es begeben sich Detektoren auf die Suche nach Menschen auf den Straßen um sie in geheime Labore unter der Erde zu bringen. Nachdem Jacks Bruder Hector von den Detektoren eingefangen wurde, begibt sich Jack freiwillig in ihre Fänge, um seinen Bruder zu retten. Er lässt unzählige Experimente über sich ergehen und versucht alles, um Hector zu finden. Doch wird er es schaffen? Und was für einen Zweck erfüllen die Experimente?

Ich muss sagen, dass es nicht allzuviele Charaktere im Buch gab, die mich angesprochen haben, aber Jack machte das wieder wett. Er ist sowohl mutig, als auch klug. Er tut im Labor alles, um sich von den Experimenten nicht verrückt machen zu lassen und all das, um seinen Bruder zu retten.

Dee Hunters Schreibstil ist packend und der Leser bemerkt schnell, dass es sich bei Dee um eine sehr begabte Autorin handelt. Sie schreibt so flüssig und gleichzeitig so detailliert und spannend. Ich konnte "Das Labor" gar nicht mehr aus der Hand legen.

Ich persönlich liebe Romane, die einerseits in der Zukunft spielen und andererseits den Faktor der "Wissenschaft" mit einbringen. Ich könnte mir vorstellen, dass wenn die Welt irgendwann aus den Fugen gerät, sich solche Dinge wie "Menschenlabore" wirklich entwickeln könnten und deshalb lese ich Bücher, wie "Das Labor" so gern.


Fazit

Ich habe selten an einem Buch wirklich nichts auszusetzen, aber dieses Buch hat mich wirklich gepackt. Ich finde es auch beeindruckend, eine so toll durchdachte Story und authentische Charaktere in nur 154 Seiten in die Köpfe der Leser zu pflanzen. Spitze! Ich freue mich schon riesig auf Teil II und vergebe:





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