Rezension: In den Tiefen der Ewigkeit

Krisi Schoellkopf | Donnerstag, 16. Juni 2016 |


Titel: In den Tiefen der Ewigkeit (Der Weg des Heilers)
Autorin: Isa Day
Verlag: Pongü
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2016
Seitenzahl: 206
Preis: 14,96 Euro (Taschenbuch), 4,99 Euro (e-Book)



Klappentext


Die Kinder der Arrya haben sich in ihren Feinden getäuscht und bitter für diesen Irrtum bezahlt. Joshi und sein Bruder Marcin brechen auf zur Burg der Geister, um das Schicksal ihres Volkes in die Hände der fremdartigen Wesen zu legen und vielleicht ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren. Dabei ist beiden klar, dass sie eher den Tod als Vergebung finden werden.
Für den siebzehnjährigen Joshi ist es eine Entscheidung zwischen früher und später. Die schwere Krankheit, gegen die er schon so lange kämpft, hat gesiegt und wie seiner Heimat bleibt ihm nur wenig Zeit. Doch das dem Untergang geweihte Land verbirgt noch viele Geheimnisse und auch Joshis Schicksal ist längst nicht so klar, wie es zunächst scheint.
Selbst als schon der Feuerregen die einst prachtvollen Wälder brennen lässt, verfolgt er weiter sein Ziel, die Heimat zu retten – wenn es sein muss bis in die Tiefen der Ewigkeit, wo die Schöpfer Erriadas noch immer schlafen sollen. Hoffnung gibt ihm, dass der Feind seine böse Macht nun auf ihn konzentriert, nachdem sein Einfluss über die meisten anderen Jugendlichen gebrochen ist. Und selbst todkrank ist Joshi durch seine einzigartige Magie alles andere als hilflos.
Doch vielleicht ist genau diese Magie der Grund für den furchtbaren Konflikt, der in einer fernen Vergangenheit weit ausserhalb Erriadas begann und Joshis Lebensweg mit der Zukunft des gesamten Weltengefüges verknüpft. (amazon)




Meinung

Ich habe mein Rezensionsexemplar direkt von Isa Day bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover des zweiten Bandes von "Der Weg des Heilers" ist grandios! Zu sehen ist ein Drachenauge, welches den Betrachter ins Visier nimmt. Besonders bedrohlich wirken die Details, wie die Schattierungen in der Pupille oder auch das grelle Grün, welches schon gespenstisch wirkt. In Kontrast zum schwarzen Hintergrund, jagt es dem Betrachter einen Schauer über den Rücken.

Die Handlung knüpft direkt an das Ende vom ersten Teil, "Der verletzte Himmel", an. Nun jedoch steht nicht nur ein Volk, das Volk der Arrya, im Zentrum, sondern auch das Volk der "Asjadai". Seid gespannt, mehr möchte ich noch nicht verraten!
Nur noch eines: An Magie fehlt es in diesem Band nicht.

Durch das Kennenlernen eines gewissermaßen "neuen" Volks, kommen wieder einige Namen dazu, die der Leser sich merken muss, was allerdings nicht sehr schwer fällt.
Ich war begeistert, dass Joshi wieder im Zentrum steht. Ich bin ein großer Joshi-Fan! :-)

Die Sprache im Roman ist so flüssig und schön, wie in Band I. Was mich immer wieder beeindruckt, sind die Beschreibungen der übernatürlichen Welt. Das macht es für den Leser zu einem Erlebnis, sich diese Welt vor dem inneren Auge vorzustellen und man wird zum Träumen eingeladen.

Der erste Band hat mich durch seine Spannung und auch Besonderheiten vollkommen fesseln können. Leider ist dies dem Nachfolger nicht ganz so gut gelungen. An einigen Stellen hat mir die Spannung oder auch der "Pepp" im Buch gefehlt.



Fazit

"In den Tiefen der Ewigkeit" ist eine gute Fortsetzung der Geschichte um "Der Weg des Heilers". Für Fans, sehr empfehlenswert. Ich vergebe:







Romane der Autorin

"Der verletzte Himmel" (Der Weg des Heilers I) - Erscheinungsdatum: 21.02.16

Krisi ❤

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