Rezension: Mama, I need to kotz

Krisi Schoellkopf | Montag, 27. Juni 2016 |







Titel: Mama, I need to kotz (Was ich in London als Mutter lernte)
Autorin: Lucie Marshall
Verlag: Goldmann Verlag
Genre: Geschenkbuch, Humor
Erscheinungsdatum: 20. Juni 2016
Seitenzahl: 256
Preis: 8,99 Euro (Taschenbuch), 7,99 Euro (e-Book)
Hier geht es direkt zum Buch



Klappentext

Mein Sohn wächst auch nicht schneller, wenn man an ihm zieht!“ Das sagt sich die Berliner Bloggerin Lucie Marshall nach einem Jahr Erziehungsexkursion in der aufregenden Inselmetropole London, in der verschiedenste Nationen und Erziehungsstile aufeinanderprallen und deswegen auch so einiges anders läuft ... Witzig, ungeniert und authentisch erzählt die junge Mutter von großem Chaos, kleinen Erleuchtungen und vielen gut gemeinten Ratschlägen.




Meinung

Ich habe das Rezensionsexemplar von "Mama, I need to kotz" direkt von Literaturtest erhalten. Vielen Dank an Annika, Literaturtest und den Goldmann Verlag!

Wie Ihr wahrscheinlich durch den Klappentext schon gemerkt habt, ist "Mama, I need to kotz" kein Roman, welchen man zu ernst nehmen sollte.
Lucie Marshall schreibt über ihre Erfahrungen, die sie als Mutter in dem Jahr, in dem sie in London gelebt hat, gemacht hat.
Sie schreibt über andere Mütter, das zur Schule gehen, das sich Einfinden an einem neuen Ort und das Leben in einer der aufregendsten Städte der Welt.

Über die Charaktere kann ich an dieser Stelle wenig sagen, da der Roman eher vom Humor und der Geschichte lebt, als von den Charakteren. Ich hatte das Gefühl, dass die Familie eine "Durchschnittsfamilie" repräsentieren sollte, wenn auch der Sohn etwas neugieriger ist, als man es sich vorstellt. ;-)

Die Sprache im Roman hat mir sehr gefallen, sie war angemessen für einen heiteren Roman und langweilt den Leser auch nicht.

Ich persönlich fand das Buch allerdings aus einem ganz anderen Grund eher enttäuschend; Ich hatte mir ein Buch voller Einblicke in die Welt der Mütter in London erhofft und habe ein Buch über Heimweh bekommen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass London eine komplett andere Welt ist, als Deutschland, bin aber auch der Meinung, dass man für alles offen sein sollte und der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommen sollte, an fast allem kann man etwas Gutes finden. Allerdings beschreibt Lucie Marshall mehr ihr Heimweh und die Sehnsucht nach Berlin, als London und das eigentliche Leben dort, was mich doch sehr enttäuscht hat. Natürlich werden Veränderungen erläutert, aber im Großen und Ganzen kam es bei mir so an, als wolle sie London eher etwas zur Schau stellen, denn sie scheint ihn als nicht gerade guten Wohnort zu betrachten, was in fast jeder Zeile mitschwingt.



Fazit

"Mama, I need to kotz" ist auf der einen Seite ein Roman voller Offenheit und Beschreibungen, welche mit Humor und gutem Schreibstil gewürzt sind. Ich jedoch war von dem Bild über London enttäuscht und das Heimweh und die Skepsis gegenüber England/London war mir zu groß:




Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass alles, was in dieser Rezi steht, meine ganz persönliche Meinung ist. Natürlich bin ich auch durch meine vielen Aufenthalte in London geprägt, aber es kann sein, dass das Buch (besonders für Mütter), der perfekte Roman ist. Deshalb solltet Ihr Euch noch Eure eigene Meinung bilden und einfach mal reinlesen:
Hier könnt Ihr direkt reinlesen



Romane der Autorin

"Auf High Heels in den Kreißsaal" (15. September 2014)

Krisi ❤

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