Rezension Pandora - Wovon träumst du

Sara S. | Freitag, 3. Juni 2016 |
Rezension Pandora - Wovon träumst du von Eva Siegmund


Titel: Pandora - Wovon träumst du?
Autorin: Eva Siegmund
Verlag: cbt Verlag
Genre:Jugenbuch, Dystopie
Erscheinungsdatum: 11.04.2016
Seitenzahl: 496 Seiten
Preis: 12,99 €
Klappentext.
Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das bringt sie in höchste Gefahr ...


Über die Autorin:
Eva Siegmund, geboren 1983 im Taunus, stellte ihr schriftstellerisches Talent bereits in der 6. Klasse bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb unter Beweis. Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Kirchenmalerin und studierte dann Jura an der FU Berlin. Nachdem sie im Lektorat eines Berliner Hörverlags gearbeitet hat, lebt sie heute als Autorin mit ihrem Mann in Barcelona.  (Quelle Amazon)

Erster Satz:
Der Bahnhof Friedrichstraße war komplett abgespeert, als ich ihn erreichte.

Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass das Cover meiner Meinung nach leider so überhaupt nicht zur Geschichte passt, auch wenn es wunderschön ist. An Hand dieses Covers hätte ich viel mehr eine Prinzessinnen-Story wie Selection erwartet. Was mich dann allerdings erwartete, war eine Dystopie, deren  Hauptgedanke mich absolut begeistern konnte.  
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Sophie und Liz erzählt. Die beiden sind Zwillingsschwestern und könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sophie eher bodenständig ist, genießt Liz ihr Luxusleben in vollen Zügen. Beiden Protagonisten wurde somit ein eigenständiger Charakter verliehen, der sich im Laufe der Geschichte immer mehr veränderte und entwickelte.
Die Nebenprotagonisten wie z.B. Sash und Zero sind für mich ein wenig zu kurz gekommen, so dass ich keine wirkliche Verbindung zu den beiden herstellen konnte.
Der Schreibstil der Autotin ist angenehm leicht zu lesen, flüssig und bildhaft geschrieben. So viel es mir nicht schwer sofort in die Geschichte einzutauchen. Ein hoher Spannungsbogen ist von Anfang an vorhanden und gerade ab der Hälfte des Buches entwickelt sich dieser immer mehr.
Auch die Liebe kommt hier nicht zur kurz, nur leider wurden eben diese Gefühle nicht sonderlich an den Leser übertragen. Hier fehlte mir ein wenig Emotion. Es kam für mich leider ein bisschen so rüber, als wenn die Autorin zwanghaft versucht hat, diese Liebesgeschichte irgendwo einzubringen.

Fazit:
Den Grundgedanken dieser Dystopie fand ich fazinierend und um ehrlich zu sein, gar nicht mal so abwegig. Wer weiß, vielleicht kommt nach dem Handy der Chip in unserem Kopf? Daher wurde das Buch, trotz einiger negativer Kritikpunkte, für mich zu einem Pageturner. Ich vergebe daher:



Liebe Grüße


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