Rezension: Winternachtssonne

Krisi Schoellkopf | Samstag, 11. Juni 2016 |
Rezension: Winternachtssonne


Titel: Winternachtssonne
Autorin: Christelle Zaurrini
Verlag: Drachenmond Verlag
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 15. März 2016
Seitenzahl: 200
Preis: 12,00 Euro (Taschenbuch), 3,99 Euro (e-Book)



Klappentext

Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennenlernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben? Die Fortsetzung von Sommernachtswende
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Über die Autorin

Christelle Zaurrini wurde 1992 in Luxemburg geboren und lebt heute mit Freund und Kater in der schönen Eifel. Die Liebe zum Geschriebenen beschränkte sich zunächst auf die Bücher vom Meister des Grauens, festigte sich aber, als eine ganz bestimmte Dystopie sich an ihr Herz klammerte und nicht mehr locker ließ. Es wurde zu einer Leidenschaft, die sich später auch im Selbstgeschriebenen widerspiegelte. Mit ihrem Blog und kurzen Gedichten hat das Schreiben begonnen, um mit ihrem Debütroman »Sommernachtswende« erst richtig zu starten.
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Meinung

Ich bin im Katalog vom Drachenmond-Verlag auf "Winternachtssonne" gestoßen und habe ein Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank an den Drachenmondverlag!

Das Cover lädt zum Träumen ein. Zu sehen ist eine junge Frau, welche auf einer Schaukel sitzt und in eine schneebedeckte Landschaft blickt. 
Die Sonnenstrahlen, welche den oberen Bildrand berühren, machen das Cover zu dem perfekten Winterschnappschuss.

Die Handlung mag auf den ersten Blick sehr düster erscheinen, jedoch hat das Buch auch schöne und sogar lustige Szenen.
Betty hat ihre Eltern verloren und kommt aus dem Tief, in welches sie gefallen ist, nicht mehr heraus. Als ihre Geschwister, welche mit den Umständen besser zurecht kommen, sich entschließen nach Trier zu ziehen, bricht für Betty aufs neue eine Welt zusammen. In Trier trifft Betty auf Aiden, welcher Geheimnisse in ihr Leben bringt...

Die Personen im Buch sind komplett verschieden. Auf der einen Seite ist Betty, welche eher die deprimierende Stimmung umgibt, auf der anderen zum Beispiel Charlie, welche das Buch aufhellt und mit ihrer aufgeweckten und positiven Art den Spaß mitbringt.

Der Schreibstil war nicht ganz mein Fall. Das Buch ist im Präsens geschrieben, was für mich zur Geschichte nicht so gut gepasst hat.  Ich bin der Meinung, dass das Präteritum Geschichten seriöser wirken lässt, deshalb hätte ich mir hier die Vergangenheitsform gewünscht.
Auch war der Schreibstil, meiner Meinung nach, etwas zu unausgeschmückt.

Mich persönlich hat die Geschichte sehr bewegt und ich hatte eine tolle Lesezeit mit Christelle Zaurrinis Buch.


Fazit

"Winternachtssonne" ist ein besonderes Buch, welches den Leser sehr bewegt. Leider war mir die Sprache etwas zu flach, deshalb vergebe ich:





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