Blogtour "Amber & Nolan - In the Arm of the Enemy"

Sandra - Wurm sucht Buch | Donnerstag, 21. Juli 2016 |



Herzlich willkommen zu Tag 4 der Blogtour!

Liebe Würmchen, heute möchte ich euch ein wenig über die Mafia erzählen. Nicht, dass ich mich auf diesem Themengebiet auskennen würde. ;) Dafür musste ich natürlich auch im Internet recherchieren und bin nach einiger Suche und Vergleichen auf die "Chicago Outfit" gestoßen. Deren bekanntestes Mitglied war Al Capone. Hat mit Sicherheit jeder schon einmal gehört. Was damals der Alkohol war, sind heute die Drogen. Da jeder nach Macht und Geld giert, macht der Einfluss der Mafia auch vor der Polizei und der Politik nicht Halt.
Ich hoffe, ich konnte einen interessanten Beitrag für euch zusammenstellen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen! :)



Das Chicago Outfit bezeichnet die US-amerikanische Sektion des italienischstämmigen organisierten Verbrechens in Chicago. Es ist die einzige selbständige Organisation der US-amerikanischen Cosa Nostra außerhalb von New York City, die nicht von den dortigen sogenannten fünf Familien kontrolliert wird, sondern mit diesen zusammen auf gleicher Augenhöhe im National Crime Syndicate agiert.
Dem Outfit wird das Zentrum der Vereinigten Staaten bis hin nach Las Vegas und Teilen von Florida als Einflusssphäre zugerechnet.

Im Drogenhandel werden extrem hohe Gewinne erzielt. Üblicherweise wird der Handel mit illegalen Drogen vom organisierten Verbrechen übernommen. Das Verbot von Drogen (Prohibition) führt in der Regel zur Monopolisierung eines Schwarzmarktes durch kriminelle Banden und der Etablierung mafiöser Strukturen, welche sich auf die Kontrolle über den Absatzmarkt von illegalen Substanzen spezialisiert und regelrechte Drogenkartelle bilden.
Drogenhandel ist fast immer eng mit Korruption und Geldwäsche verbunden. Es gibt darüber hinaus – wie in der Iran-Contra-Affäre deutlich geworden ist – teilweise auch Verflechtungen mit Waffenhandel und Geheimdiensten.
In den USA wurde in den 1970er Jahren insbesondere die Pizza Connection bekannt, bei der die US-amerikanische La Cosa Nostra den Handel mit Heroin der originären sizilianischen Mafia (Cosa Nostra) überließ.

Als Quelle hat mir Wikipedia gedient. Dort bekommt ihr auch noch weitere und tiefgründigere Infos.

Auch bei LexiTV vom mdr bin ich auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen, den ich euch gerne zeigen möchte:

Blutige Zeiten
Chicago ist eine der berühmtesten Städte der USA. Hier lebten viele Persönlichkeiten, wie Bert Brecht, der Jazz-Musiker Louis Armstrong und der Literatur-Nobelpreisträger Saul Bellow. Aber auch weniger redliche Zeitgenossen haben sich in Chicago sehr wohl gefühlt: zum Beispiel Alphonso Gabriel Al Capone.
Bei Sonnenschein ist Chicago ein Traum: Der Blick vom Sears Tower (immerhin höchstes Gebäude der westlichen Sphäre) ist spektakulär; die verglasten Fassaden der Hochhäuser glitzern und funkeln; der Michigansee lädt ein zur Siesta am Strand. Unvereinbar scheinen diese Bilder mit dem Chicago der 1920er Jahre, das in unzähligen Gangsterstreifen heraufbeschworen wird. Hauptverantwortlich für dessen einstigen Ruf als gesetzlose Stadt war ein Mann, der bis heute Symbol ist für den Zusammenbruch von Recht und Ordnung: Alphonse Gabriel Capone, genannt Scarface (Narbengesicht).
Aufstieg in der Unterwelt
Vermutlich 1921 siedelte "Al", Jahrgang 1899, Sohn italienischer Einwanderer aus der Provinz Neapel, von Brooklyn nach Chicago über. Es war die Zeit der Prohibition: Alkoholausschank war offiziell verboten, doch in illegalen Brennereien und in so genannten Flüsterkneipen florierte das Geschäft mit Schwarzgebranntem. Chicagos Unterwelt blühte auf, Clans und Banden hatten die Stadt unter sich aufgeteilt. Dank seiner Intelligenz und physischen Präsenz stieg Capone schnell zur rechten Hand seines Mentors John Torrio auf und verwaltete als dessen Partner Saloons, Spielcasinos und Bordelle. Als Torrio die Stadt verließ, übernahm Capone 1925 von ihm die Führung des Chicago Outfit, der dortigen Mafiasektion.
Bei Handschlag: Mord
Zu den größten Konkurrenten des Outfit gehörten die North Side Gang des Iren Dion O'Banion und die sizilianische Familie Genna. In wechselnden Koalitionen bekämpften sich die Banden gegenseitig. Capone entkam immer wieder Attentaten, plante aber unzählige erfolgreiche Anschläge auf seine Gegner. So ereilte O'Banion am 10. November 1924 das Schicksal, in einer Aktion, die als Handschlag-Mord bekannt wurde: Drei von Capones Männer trafen den Iren in einem Blumenladen. Als O'Banion einem von ihnen die Hand gab, zogen die anderen beiden ihre Pistolen und streckten ihn nieder. Am Steuer des Fluchtwagens saß Mike Genna.
Ende am Laternenpfahl
Dessen Bruder Angelo geriet im Juli 1925 ins Visier der North Side Gang: Der junge Mann war im Auto unterwegs, als ihn ein Wagen überholte und die Insassen das Feuer eröffneten. Angelo trat auf die Tube, zog seine Waffe und begann, bei rund 90 Kilometern pro Stunde aus dem Wagen zurückzufeuern. Die filmreife Verfolgungsjagd fand ein jähes Ende an einem Laternenpfahl: Die Attentäter hatten nun leichtes Spiel und verletzten Angelo Genna tödlich.
Wieder der Blumenladen...
Auch Angelos Brüder Mike und Antonio kamen 1925 um; Anfang 1926 gab die Genna-Familie den Kampf auf. Die North Side Gang hatte sich inzwischen unter Hymie Weiss neu formiert - dem angeblich einzigen Menschen, den Al Capone je fürchtete. Capones Killern gelang es 1926, Weiss just vor jenem Blumenladen zu erschießen, in dem auch sein Vorgänger O'Banion gestorben war.
Das "Valentinsmassaker"
Die ganze Gerissenheit und Kaltblütigkeit Capones zeigte sich 1929 beim so genannten Valentinstagsmassaker. Capone hatte es auf den Anführer der North Side Gang, George "Bugs" Moran, abgesehen und wusste, dass sich dessen Leute in einer Garage treffen wollten. Als Polizisten verkleidet, täuschten Capones Männer eine Razzia vor. Die North Side-Leute ließen daraufhin die Waffen fallen und stellten sich an der Wand auf - dann wurden sie mit Maschinenpistolen niedergeschossen. Zwar war Moran selbst nicht unter den Getöteten, doch von dem Schlag erholte sich seine Gang nie wieder.
Staatsfeind Nummer eins
Al Capone hatte nicht lange Gelegenheit, seinen Triumph auszukosten, denn die Hüter des Gesetzes waren ihm auf den Fersen. Zwar konnte ihm die Polizei nie einen Mord nachweisen - meist hatte Capone ein Alibi, Zeugen verweigerten die Aussagen, sogar Opfer, die nicht auf der Stelle tot waren und noch vernommen werden konnten, schwiegen. Als die Chicago Crime Commission 1930 eine Liste von 28 öffentlichen Feinden herausgab, reichte es für Capone dennoch zum Public Enemy No.1.
Hundert Millionen Dollar jährlich
Schließlich waren es nicht seine blutigen Delikte, die den Gangsterboss ins Gefängnis brachten. Capones Jahreseinkommen aus Flüsterkneipen, Rennbahnen, Nachtclubs, Bordellen, Brennereien und weiteren Geschäften soll Ende der 1920er Jahre hundert Millionen Dollar betragen haben. Die Bundesregierung war auf das Vermögen des Gangsters aufmerksam geworden und hatte Prohibitionsagenten beauftragt, dessen Verhältnisse unter die Lupe zu nehmen. 1931 kam es zur Anklage: Capone hatte Steuern hinterzogen, die er auf seine Einnahmen hätte zahlen müssen, und er hatte wiederholt seine Steuererklärung nicht eingereicht.
Kontakte ausgeschlossen
Im Mai 1932 schlossen sich hinter Al Capone die Tore des Bundesgefängnisses in Atlanta. Weil er von dort weiter die Geschäfte des Chicago Outfit kommandierte, verlegte man ihn schließlich auf die Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco, wo Kontakte zur Außenwelt fast ausgeschlossen waren. Ende 1939 kam Capone frei; mental und körperlich geschwächt durch Syphilis, setzte er sich in Florida zur Ruhe, wo er am 25. Januar 1947 starb.
In den Schatten der Wolkenkratzer
Das Ende Capones als Mafiaboss bedeutete jedoch nicht das Ende des Outfit - eher im Gegenteil: Seit Mitte der 1930er Jahre kontrollierten Capones Nachfolger das organisierte Verbrechen in Chicago vollständig und weiteten ihren Einfluss bis Las Vegas und Los Angeles aus. Als beste Zeit des Outfit gelten die 1950er Jahre; doch ab den 1960ern verstärkten FBI und Polizei den Druck und zogen zahlreiche Gangster aus dem Verkehr. Heute ist die Chicagoer Mafia ein Schatten dessen, was sie einst war. Doch noch immer gibt es sie zwischen den hoch aufragenden Wolkenkratzern der Metropole: Im Untergrund lauern Al Capones Erben.
 
Quelle: Wikipedia

Sehr informativ und anschaulich sind die Infos in dieser Präsentation von "Die Mafia in Chicago" zusammengefasst. Die hat mir super gut gefallen. Deshalb möchte ich sie euch natürlich nicht vorenthalten. :)


 


 Gewinne:

1. Preis: 1 signiertes Print
2. Preis: 2x 1 Ebook im Wunschformat
3. Preis: 2x 1 Goodiepaket



Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. 
Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 22.7.2016 um 23:59 Uhr.


Blogtourfahrplan

Tag 1: Buch & Autorenvorstellung Chrissi - die Büchereule
Tag 2: FBI Bookwormdreamers
Tag 3: Das Leben im goldenen Käfig Buchmelodie
Tag 4:  Drogenmafia Wurm sucht Buch
Tag 5: Eine Reise durch Chicago Bücherleser
Tag 6: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei den folgenden Beiträgen der Blogtour! 

Sandra ❤ 

Kommentare:

  1. WOW das ist ganz schön viel Info an einem Tag ;-) Ich danke für deinen Beitrag und bin seit Anfang an gerne bei der Tour dabei und danke jeden einzelnen der sowas tolles möglich macht, denn ich freue mich immer mega so etwas verfolgen zu dürfen! LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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    1. Hallo liebe Jenny,

      vielen Dank für deinen lieben Kommi! :) Das ist wirklich sehr viel Info, die ich aber schon total gekürzt habe. *lach* Es ist ein sehr umfangreiches Thema. Hast du dir die Präsentation angesehen? Die finde ich echt toll.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  2. Hallo,
    ich kann der lieben Jenny nur zustimmen, es war sehr viel Infotmation, aber das hat die Spannung nicht gemindert, ich finde das Thema ist wirklich interessant und du hast das toll gemacht, vielen Dank dafür. Ich fande die Präsentation auch toll..jedenfalls das was ich mir davon ansehen konnte, da es vom Laptop aus leider nicht ging und mein Handy jedes zweite Bild übersprungen hat:( Aber trotzdem toller Beitrag.
    LG Sarah

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    1. Vielen Dank, liebe Sarah! :)
      Es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat!

      LG Sandra

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  3. Dankeschön für den echt interessanten und informativen Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Hey :)

    Ich finde du hast dir echt Mühe gemacht :) Vielen Dank dafür

    Ich bekomme Reiselust du böse :D Komm gehen wir hihi

    Alles Liebe
    Nadine

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  5. Hey :)

    Ich finde du hast dir echt Mühe gemacht :) Vielen Dank dafür

    Ich bekomme Reiselust du böse :D Komm gehen wir hihi

    Alles Liebe
    Nadine

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  6. Hallo Sandra,
    danke, dass du dir so viel Mühe gemacht hast mit diesem interessanten Beitrag. Die Blogtour ist klasse und sehr informativ. Ich bin gerne dabei.
    LG
    Anni

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  7. Tiffi2000Juli 22, 2016

    Hallo,

    danke für den tollen Beitrag und die vielen spannenden Informationen, vor allem da ich über das Thema noch gar nicht so viel wusste... :D

    LG

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