Rezension Black Rabbit Hall

Sara S. | Mittwoch, 6. Juli 2016 |


Titel: Black Rabbit Hall
Autorin: Eve Chase
Verlag: blanvalet
Genre: Gegenwartsliteratur
Erscheinungsdatum: 29.02.2016
Seitenzahl: 416
Preis: 19,99 Euro (gebundene Ausgabe), 15,99 Euro (e-Book)



Klappentext

Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...

Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...



Meinung

Black Rabbit Hall hat mich gefangen genommen und das von der ersten Seite. 
 
Der Einstieg in die Geschichte war relativ leicht und ich war sofort drin. 
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Lorna und Amber und somit auch zwischen den Zeiten.
Hier wird von zwei sehr unterschiedlichen Sommern erzählt, die sich zum Ende der Geschichte ganz wunderbar zusammenfügen.
Die Charaktere, egal ob in der jetzigen Zeit oder in der Vergangenheit, wirken authentisch und jeder auf seine Art und Weise geheimnisvoll.
Und genau das ist es, was dieses Buch zu etwas ganz besonderem macht. Es zieht einen so in seinen Bann, weil man unbedingt erfahren möchte, welche Geheimnisse sich hinter den verschiedenen Personen verbergen.
Die Atmosphäre auf Black Rabbit Hall wurde so gut wiedergespiegelt, dass ich als Leserin mich dort sofort heimisch und wohl gefühlt habe. Zum Schluss wollte ich Black Rabbit Hall gar nicht mehr verlassen. 
Auch wenn gerade die Vergangenheit eine sehr düstere und tragische Geschichte verbirgt, hatte ich auch Freude beim Lesen. Ich habe mich wohl gefühlt in der Familie Alton, habe mit ihnen gelitten, geweint, aber auch gelacht. 
Am Ende fügten sich die einzelnen Schicksale zusammen. Hier ist auch der einzige Kritikpunkt zu finden, den ich auszusetzen habe. Denn hier wird das Tempo sehr angezogen. Die zuvor sehr breit ausgestaltete Geschichte wird hier zwar mit einem Happy-End zu Ende gebracht, welches jedoch ein wenig gehetzt wirkte. Vielleicht empfinde ich jedoch auch nur so, weil ich Black Rabbit Hall einfach noch nicht verlassen und loslassen wollte.




Fazit
Black Rabbit Hall ist ein Buch, dass man so schnell nicht wieder vergisst. Ich vermisse Black Rabbit Hall bereits jetzt. Für mich eine Geschichte voller Liebe, Tragik und Schicksalen die im Gedächtnis bleibt.





Über die Autorin
Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über große, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Black Rabbit Hall ist so eine Geschichte.

Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire.




Sara ❤

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