Rezension: Die Schattenschrift

Krisi Schoellkopf | Freitag, 12. August 2016 |



Titel: Die Schattenschrift
Autorin: Dana Carpenter
Verlag: Heyne Verlag
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 8. August 2016
Seitenzahl: 432
Preis: 14,99 Euro (broschiert), 11,99 Euro (e-Book)
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Klappentext

Das Böhmen des 13. Jahrhunderts ist ein gefährlicher Ort für eine junge Frau, vor allem, wenn sie mit ungewöhnlichen Sinnen und einem verblüffenden Intellekt geboren wurde, so wie Maus. Manche bezeichnen sie als Hexe, andere als Engel. Dann rettet Maus eines Tages dem jungen böhmischen König Ottokar das Leben, woraufhin dieser sie mit an den Königshof nach Prag nimmt. Schnell werden die politischen Intrigen am Hof gefährlich für Maus. Wer ist dieses geheimnisvolle Mädchen? Wo kommt sie her, und kann sie den Höflingen möglicherweise gefährlich werden? Als Maus’ außergewöhnliche Gaben immer stärker werden, muss sie sich dem Rätsel ihrer Herkunft stellen. Doch wird sie bereit sein, ihr dunkles Schicksal zu tragen?
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Meinung

Ich habe mein Rezensionsexemplar von "Schattenschrift" direkt von Frau Amann vom Heyne Verlag zugeschickt bekommen, vielen Dank!

Das Cover ist schlicht und eindrucksvoll. Das Zusammenspiel der blutroten Farbe mit dem hellen Hintergrund lässt das mysteriöse Objekt mit den Inschriften im Vordergrund noch gespenstischer wirken.

Da ich der Meinung bin, dass die meisten Klappentexte schon genug verraten, möchte ich Euch anstelle von einer weiteren Inhaltsangabe, meine Gefühle und Erfahrungen beim Lesen beschreiben. Um ehrlich zu sein, war ich hauptsächlich überrascht. Der Klappentext klang sehr ansprechend und gerade für Geschichtsfans wie mich, war schnell klar, dass ich es gern lesen würde. Allerdings überrascht die Autorin mit so vielen "Kleinigkeiten" im Geschehen, welche mit Genauigkeit und Herzblut ausgearbeitet werden. Beeindruckend! Die meiste Zeit war ich gefesselt, meine Nerven oft sehr strapaziert und mein Schlaf musste zurückstehen. ;)

Die Charaktere sind sehr überzeugend und besonders "Maus" war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich mag es sehr gern, wenn die Charaktere genauso ahnungslos und verwirrt in einer fremden Welt ankommen, wie der Leser. So konnte ich einen besseren Bezug zur Protagonistin herstellen.

Frau Carpenters Schreibstil und Frau Brammertz´ Übersetzung sind sehr ansprechend und dem Geschehen bzw. der Zeit angepasst. Die Wortwahl war an manchen Stellen recht vorsichtig, was allerdings auch eine gewisse Angst bzw. Vorsicht im Leser auslöst, da selbst die Protagonistin nicht sicher zu sein scheint, was passiert. Sehr schön!



Fazit

"Schattenschrift" hat mich auf allen Ebenen überzeugt. Gerade das Verschmelzen von den Genres "Geschichte" und "Fantasy" hat mich überzeugt. Für mich ist es bei diesem Roman schier unmöglich, Kritikpunkte zu finden. Ich vergebe:






Über die Autorin

Dana Chamblee Carpenter wurde für ihre in Arkansas Review, Jersey Devil Press, and Maypop veröffentlichten Kurzgeschichten als Autorin ausgezeichnet. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben und Amerikanische Literatur an einer Privatuniversität in Nashville, Tennessee, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt. Bohemian Gospel ist ihr Debütroman, für den sie den Killer Nashville’s 2014 Claymore Award gewann.
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Krisi ❤

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