Rezension Alles was ich sehe

Sara S. | Freitag, 2. September 2016 |
Titel: Alles, was ich sehe
Autorin: Marci Lyn Curtis
Verlag: Königskinder Verlag
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 18.03.2016
Seitenzahl:432
Preis: 18,99 Euro (gebundene Ausgabe), 10,99 Euro (e-Book)



Klappentext
Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.



Meinung

Zunächst vielen Dank an den Königskinder Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Ich gebe es zu, dieses Buch war ein reines Coverlover Buch. Dieses Cover ist einfach wunder,wunderschön und sticht sofort ins Auge. Auch der Klappentext klang recht interessant, allerdings hatte ich nicht die größten Erwartungen an dieses Buch.
Mich erwartete jedoch ein herzzerreißendes, liebevolles, humorvolles, berührendes Debüt einer sehr vielversprechenden Autorin.
Maggie ist auf Grund einer Hirnhautentzündung seit kurzer Zeit blind. So richtig abfinden kann und will sie sich jedoch mit dieser Situation nicht. Durch Zufall trifft sie auf Ben und dann passiert es: Sie kann sehen, allerdings nur Ben und alles um Ben drumherum.
Der Schreibstil der Autorin ist besonders, wortgewaltig, liebevoll aber gleichzeitig sehr einfach zu lesen. Das Buch wird in der Ich- Form der Protagonistin Maggie erzählt. 
Maggie als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Durch ihre sympatische und authentische Art habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Noch mehr ins Herz geschlossen habe ich jedoch den kleinen Ben. So einen putzigen, charmanten, intellektuellen und liebenswerten Protagonisten habe ich schon lange nicht mehr kennengelernt. 
Die Story dieses Buches ist viel mehr und tiefgründiger als der Klappentext tatsächlich hergibt. Es geht hier nicht nur um ein blindes Mädchen, welches auf einmal wieder sehen kann, sondern um so viel mehr. Es geht um Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Hoffnung, Trauer und darum, dass man nie aufgeben sollte. Dieses wundervolle Buch hat viele Emotionen in mir hervorgerufen, so dass ich zu berührt war, um dieses Buch aus der Hand zu legen.



Fazit
"Alles, was ich sehe" ist ein tiefgründiges, vielschichtiges, emotionales und lebensbejahendes Buch, welches mich von der ersten Seite an verzaubert hat. Daher vergebe ich:






Über die Autorin

Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman.



Sara ❤

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