Rezension: Lost In Texas

Krisi Schoellkopf | Samstag, 24. September 2016 |


Titel: Lost In Texas
Autorin: Vinya Moore & Cornelia Pramendorfer
Genre: Young Adult, Liebesroman
Seitenzahl: 336
Preis: 3,99 Euro (e-Book)
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Klappentext

2 Menschen. 2 Schicksale. 

Dave nimmt sich in Texas eine Auszeit von seinem Leben in Chicago. Auf der Suche nach sich selbst stattet er Freunden aus Jugendtagen einen Besuch ab und merkt ziemlich schnell, dass der Alltag auf einer Ranch kein Kinderspiel ist - er muss richtig mit anpacken. Dann lernt er Josephine kennen, die ihn durch ihre wilde Art völlig aus der Bahn wirft. 

Doch das Leben hat es auch mit Josy nicht gut gemeint. Das Letzte, was sie nun gebrauchen kann, ist ein Möchtegern-Cowboy, wie Dave einer zu sein scheint. Die Ereignisse überschlagen sich und die beiden sind mit einem Mal mehr voneinander abhängig, als sie es für möglich gehalten hätten. 

Werden sie von der Vergangenheit eingeholt, oder finden sie einen Weg zum gemeinsamen Glück?

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Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans noch vor dem offiziellen Erscheinungsdatum von Vinya Moore zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover stimmt den Leser sowohl auf das Genre, als auch schon leicht auf den Inhalt des Romans ein. Zu sehen ist eine junge Frau, welche mit einem Cowboy-Hut auf dem Kopf, eine wundervolle Landschaft im Sonnenuntergang betrachtet. Das Pferd, welches im Hintergrund grast, gibt dem Cover eine gewisse beruhigende Ausstrahlung, welche sich auf den Betrachter überträgt.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten. Die beiden sind sehr starke Charaktere, welche sich völlig verschiedene Ziele im Leben gesetzt haben. Jedoch scheinen die beiden sich doch nicht so schlecht zu verstehen, wie zu Beginn gedacht...
Ich hatte viel Spaß beim Lesen, da der Wechsel der Perspektiven eine gewisse Frische in die Lesezeit bringt und der Leser sich so auch nicht auf eine Sichtweise versteift.

Die Charaktere sind sehr überzeugend und besonders Josephine, welche ich auch während der Blogtour vorstellen darf, ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie eine faszinierende Protagonistin ist. Sie ist stur und eigensinnig und trotzdem sympathisch und verplant. Eine tolle Kombination!

Wie auch schon in Vinyas Büchern zuvor, ist der Schreibstil, welcher diesmal von zwei Autorinnen, Vinya und Cornelia geprägt ist, sehr flüssig und angenehm. Ich bin der Meinung, dass der Spagat zwischen "einfacher" und "zu komplizierter" Sprache sehr schwierig zu treffen ist, allerdings schaffen es die beiden Autorinnen in diesem Roman auf beeindruckende Weise.



Fazit

"Lost In Texas" ist ein erfrischender Roman, welcher Leser von "Young Adult" Büchern begeistern wird. Ich vergebe:




Krisi ❤

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