Rezension Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Sandra - Wurm sucht Buch | Montag, 31. Oktober 2016 |

Titel: Goddess of Poison - Tödliche Berührung
Autorin: Melinda Salisbury
Verlag: bloomoon
Genre: Jugendbücher, Fantasy
Erscheinungsdatum: 19. September 2016
Seitenzahl: 352 Seiten
Preis: 15,99 Euro - ebook; 17,99€ gebundene Ausgabe

Hier kommt ihr zum Buch!

 Leseprobe



Klappentext

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?

Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …
(Quelle: bloomoon)



Der erste Satz

Es sind keine Gefangenen hier, aber ihre Schreie höre ich dennoch.



Meinung

Als ich das Cover gesehen habe, war ich sofort verliebt. Das Buch musste ich unbedingt lesen. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, war es um mich geschehen. Ich wollte am liebsten sofort loslegen! Also habe ich beim Verlag angefragt und ein Reziexemplar bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle an den bloomoon-Verlag!

Der Plot
Ich hatte mich wahnsinnig auf Goddess of Poison gefreut. Der Klappentext klang so vielversprechend und spannend, dass meine Erwartungen dementsprechend hoch waren.
Gleich zu Beginn lernt man Twylla kennen. Wir erfahren einiges über sie in Rückblenden aus ihrer Vergangenheit. Der Anfang dümpelt ein wenig vor sich hin, bis endlich mal die Spannung steigt. Ich habe leider nur sehr schwer in die Geschichte hineingefunden. Die Spannung hat mir gefehlt und vor allem die Emotionen. Erst ab ca. der Mitte des Buches nimmt die Handlung an Fahrt auf.  Es kommen immer neue Elemente und Handlungsstränge hinzu, es war mir aber schon fast zu viel des Guten. Der Fokus lag leider zu sehr auf dem Liebesdreieck. Was ja nicht schlimm gewesen wäre, wenn wenigstens die Emotionen rübergekommen wären.

Das Ende kam viel zu schnell und für mich nicht nachvollziehbar. Es lies mich unbefriedigt und mit vielen offenen Fragen zurück. Ich hoffe, dass es einen zweiten Teil geben wird, der besser umgesetzt wird und meine offenen Fragen beantwortet.


Die Charaktere
Twylla lernt man als naives, einsames Mädchen kennen, das alles glaubt, was man ihr erzählt. Sie hinterfragt nichts und beugt sich dem Willen der Königin. Aber ehrlich gesagt bleibt ihr ja auch nichts anderes übrig. Gott sei Dank ändert sich das später und ich kam besser mit ihrer Persönlichkeit klar. Aber ich konnte ihre Reaktionen nicht immer nachvollziehen.

Prinz Merek war zu Beginn undurchsichtig und wirkte auf mich arrogant. Ich wusste nicht, wie ich ihn einschätzen sollte. Im Lauf der Geschichte hat er aber meine Sympathie gewonnen.

Lief, Twyllas Wächter, habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Mit seiner forschen Art, empfand ich ihn als Erfrischung in dieser düsteren Atmosphäre.


Der Schreibstil
Der Schreibstil von Melinda Salisbury ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Durch die bildhaften Details konnte ich mir das Setting rund um Loremere gut vorstellen. Die Autorin hat eine schöne, fantasievolle Welt erschaffen, in die ich abtauchen konnte. Die Ideen waren wirklich gut und vor allem neu, aber sie hätten viel besser umgesetzt werden können.




Fazit

Ich habe mich wirklich sehr schwer getan, "Goddess of Poison - Tödliche Berührung" zu bewerten. Ich habe noch nie eine solche Geschichte gelesen, sie ist mir absolut neu. Ich fand die Ideen wirklich großartig, aber leider haperte es an der Umsetzung. Wegen fehlender Emotionen und Spannung kann ich leider nur 3 Würmchen vergeben und hoffe, dass der Folgeband besser umgesetzt wird. Wenn es denn einen gibt.







Über die Autorin

Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.
(Quelle: bloomoon)




Romane der Autorin

Goddess of Poison - Tödliche Berührung





Sandra ❤

1 Kommentar:

  1. Huhu!

    Bin gerade über euren schönen Blog gestolpert und gleich mal als Leserin da geblieben:) Schön habt ihr es hier!
    Ich konnte mit dem Buch leider auch nicht so viel anfangen. Schade, hörte sich auf den ersten Blick echt toll an.
    Meine Rezi dazu gibt es hier:

    http://claudiasbuecherhoehle.blogspot.de/2016/09/goddess-of-poison-todliche-beruhrung.html

    Vielleicht mögt ihr ja mal reinschauen, würde mich freuen!

    LG, Claudia :)
    www.claudiasbuecherhoehle.blogspot.de

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