Rezension: Kontrolle. Macht. Tod.

Krisi Schoellkopf | Dienstag, 18. Oktober 2016 |


Titel: Kontrolle. Macht. Tod
Autor: Klaus Schuker
Verlag: Fabulus Verlag
Genre: Psychothriller
Erscheinungsdatum: 28. September 2016
Seitenzahl: 271
Preis: 16,95 Euro (Taschenbuch)
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Klappentext

 Eine schöne Frau zu quälen verschafft ihm Befriedigung. Ihren Willen zu brechen ist besser als jeder Sex. Von dieser Erkenntnis führen den Unbekannten nur wenige Schritte bis zum perfide kalkulierten Mord. Das erste Opfer ist eine Jurastudentin, das grausame Spiel beginnt. Es wird sechzehn lange, entsetzliche Tage dauern.
Wer steckt dahinter? Die Polizei tappt im Dunkeln, während der 54-jährige Privatdetektiv Molden mitten in die Ermittlungen gerät. Für seine Auftraggeberin verfolgt er Spuren, die sich als trügerisch erweisen, und verliebt sich leidenschaftlich in eine faszinierende Frau. Dabei merkt er nicht, dass er unaufhaltsam selbst in den Fokus des Mörders rückt. Und mit ihm Greta, deren bezauberndes Lachen seinen wunden Punkt berührt.
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Meinung

Ich habe mein Exemplar direkt von Literaturtest zugeschickt bekommen. Vielen Dank an den Fabulus Verlag und Literaturtest!

Das Cover des Romans lässt noch nicht viel erahnen, was meiner Meinung nach, einfach toll ist!
Wir haben weder eine gefesselte Frau, noch einen verrückten Serienkiller auf dem Cover und können unserer Fantasie beim Lesen freien Lauf lassen.
Dennoch vermittelt das Cover eine gewisse Bedrohlichkeit, welcher sich der Betrachter nicht entziehen kann.

Ein Mann, der Befriedigung in der Qual von Frauen findet und ein Privatdetektiv, welcher bisher nicht gerade Glück hatte in der Liebe.
Doch für beide zieht sich langsam die Schlinge zu...
Ich war schon ein großer Fan von Klaus Schukers Roman "Engelsspiel", doch in diesem Roman hat er sich selbst übertroffen.
Ich war hin- und hergerissen, da die Kapitel immer wieder entweder den Täter oder den Ermittler beleuchten und so der Leser von einer Emotion überwältigt wird, während er in eine weitere schlittert.

Die Charaktere sind sehr authentisch und überzeugend beschrieben, was in einem Psychothriller für mich das A und O ist. Was mich beeindruckt hat, war, dass der Leser sogar einen Hauch Mitleid für den Täter empfindet, da nicht nur seine Gräueltaten beleuchtet werden, sondern auch seine vollkommen zerstörte Psyche.

Klaus Schuker scheint nicht nur der Meister einer fesselnden Geschichte, sondern auch der, einer überzeugenden Sprache zu sein. Wenn die Geschichte derb wird, wird die Sprache derb. Ist die Geschichte ruhig und, z.B. auf einen behinderten Mann fokusiert, wird die Wortwahl einfacher.
Dies ist, wie ich finde, die wahre Kunst, wofür ich eine Handvoll Autoren schwer beneide.

Eine Anmerkung habe ich noch zum Titel:
Kontrolle. Macht. Tod.
Diese drei Worte beschreiben die Taten und die Motive des Täters auf beeindruckende Weise, ohne dass sich der Leser etwas darunter vorstellen kann. Dafür ein weiteres Hoch auf Autor und Verlag! :)



Fazit

"Kontrolle. Macht. Tod." ist ein faszinierender und fesselnder Roman, der mich nachts wachhielt und mir auch nicht nur einmal den Atem raubte. Ich vergebe:





Krisi ❤

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