Rezension: Beziehungsstatus: Kompliziert!

Krisi Schoellkopf | Dienstag, 22. November 2016 |


Titel: Beziehungsstatus: Kompliziert! 
Autorin: Lina Labert
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Humor
Erscheinungsdatum: 30. September 2016
Seitenzahl: 298
Preis: 9,90 Euro (Taschenbuch), 3,99 Euro (e-Book)
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Klappentext

Drum prüfe, bevor du dich ewig bindest…
Rom, Paris, Mailand – nicht nur in den Metropolen der Welt pulsiert das Leben. Auch im pfälzischen Klein-Winternheim kann das Schicksal mit voller Härte zuschlagen, wie sich am Beispiel der quirligen Apothekenhelferin Julie (21) zeigt. Schlimm genug, dass sie mit einer nicht nachvollziehbaren Inbrunst den halbseidenen Faulpelz namens Hans-Dieter, genannt Diddel liebt, aber seine unsterbliche Männerfreundschaft mit dem von Julie verhassten René Krieger setzt dem Ganzen die Krone auf.
Julie kämpft für ihre Beziehung und gegen René, doch jener zu kurz geratene, gelegentlich cholerische Weiberheld mit aufgeblasenem Ego scheint gegen alle Anfeindungen resistenter zu sein als eine Kakerlake im Haus eines Kammerjägers.
Wäre das alles noch einigermaßen zu ertragen, so hat Diddel hat es geschafft, alle negativen Klischees der Spezies Mann auf seine Person zu vereinigen: Er ist der personifizierte Zahnpastaspritzer auf dem Spiegel einer genervten Frau, und wo er geht und steht, markieren Krümel und Klamottenberge seinen Weg. Er gefällt sich in der Pose des coolen Zuhältertyps, wozu ihm eigentlich das Format fehlt, und seine einzige Einnahmequelle ist das Instandsetzen und Verscheuern von vierrädrigem Schrott, sowie das illegale Kassieren von Arbeitslosengeld.

Julies Leben wird, ob sie will oder nicht, zu einem nervenaufreibenden Tanz zu dritt. Wie eine Billardkugel flitzt sie durch ein ziemlich chaotisches Leben, hin- und hergerissen zwischen ihrem unbeschreiblichen „Diddel“, anderen Männern, die sich nach kurzer Zeit entweder als Windbeutel oder als unerreichbar erweisen, und „kriegergeschädigten“ Leidensgenossinnen. Zwischendurch glänzt Julie in ihrer Spezialdisziplin, dem Fettnäpfchen-Dreisprung.
Da helfen nur gute Freundinnen, die mit ebenso großen Flaschen ihr Leben vergeuden, sowie Unmengen von Sekt und glibbrigen Weingummitieren.
Das Ende kommt, wie es kommen muss...

Ein Buch mit Roadmovie- und Kultcharakter: Diese Geschichte bereitet jungen Leuten der "Generation Smartphone" genauso viel Spaß wie den älteren Modellen der Marke „Generation Golf“, in dessen Zeitalter die Story angesiedelt ist. Eine lustige Zeitreise in die Neunziger Jahre, die allen die Frage beantwortet, wie die Menschheit es eigentlich geschafft hat, ohne Smartphone zu überleben...

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Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Lina Labert zugeschickt bekommen, vielen Dank!

Das Cover des Romans will den Betrachter durch Vielfältigkeit überzeugen. Zu sehen ist ein rotes Auto, Billardkugeln, Sektgläser, eine Handtasche und ein Stöckelschuh. Ansonsten ist das Cover vollkommen schwarz. Wenn ich Euch in den nächsten Abschnitten beschreibe, wie mir der Roman gefallen hat, werdet Ihr verstehen, was ich meine, wenn ich sage, dass das Cover die Geschichte perfekt repräsentiert.

Da der Klappentext sehr lange ist, möchte ich Euch nicht noch mehr verraten, als eh schon preisgegeben wird.
Die Geschichte versucht auf verschiedenste Weise beim Leser zu punkten, indem die unterschiedlichsten Elemente eingebaut werden. Von den 90er-Überbleibseln bis hin zu Familienproblemen und dem, wie es so schön im Klappentext heißt, "Roadmoviecharakter".
Leider konnte mich die Geschichte nicht abholen, die zusammengestückelten Fragmente einer Geschichte, welche unbedingt überzeugen möchten. Ich bin in den 90ern geboren und habe vom Jahrzehnt nicht mehr viel miterlebt, jedoch kann ich mich noch gut daran erinnern, als man noch kein Smartphone besessen hat. Diese Zeit soll dem Leser auf Biegen und Brechen dargestellt werden, obwohl ich der Meinung bin, dass dieses Buch eher für die Generation geschrieben wurde, welche in den 60ern, 70ern oder 80ern, geboren wurde.

Die Charaktere sind authentisch und scheinen gut in die Geschichte der 90er zu passen. Julie allerdings war mir zu beschäftigt mit anderen Dingen, als dass ich sie richtig hätte kennenlernen können, was ich sehr schade fand.

Lina Laberts Schreibstil ist angenehm und passt zum Genre, weshalb sich der Roman auch gut zwischendurch lesen lässt.

Versteht mich bitte nicht falsch, der Roman beinhaltet gute Ansätze, nur war er leider nicht mein Stil und mir auch zu chaotisch in einer eh schon chaotischen Welt, welche aufgebaut wird.
Allerdings solltet Ihr Euch selbst überzeugen und "Beziehungsstatus: Kompliziert!" lesen. 



Fazit

"Beziehungsstatus: Kompliziert!" war nicht ganz mein Stil, kann aber, je nach Person, mit Sicherheit überzeugen:




Krisi ❤

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