Rezension: Ins Glück gebloggt

Krisi Schoellkopf | Freitag, 4. November 2016 |


Titel: Ins Glück gebloggt
Autorin: Gabriela Kasperski
Verlag: Storybakery
Genre: Humor
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2016
Seitenzahl: 236
Preis: 10,99 Euro (Taschenbuch)
Hier geht es direkt zum Buch



Klappentext

Verzweifelt, verlassen und verdächtig – Nina hat ein Problem. Ehemann Max will eine Auszeit. Die Kinder fliegen aus. Nicht mal als Babysitter oder Putzfrau ist Nina gefragt. Kein Wunder, löffelt sie zu viel Nutella und fühlt sich beim Klassentreffen wie ein Trostpreis. Den Kopf in den Sand stecken? Niemals, meint der fiese Hämmerli in ihrem Kopf. Darum macht Nina mit beim Club der 45+. Als Single Pocahontas bloggt sie mit Galgenhumor über späte Schwangerschaften und frühe Menopausen. Bis sie dem Charme eines Fußballtrainers erliegt. Der riecht nach Bitterschokolade und ist Polizist. Schwiegermutter Elinor, der paffende Besen, hat Max nämlich als verschollen gemeldet. Und wen hat sie als Schuldige im Visier? INS GLÜCK GEBLOGGT – alles, was es braucht, ist Mut und etwas Schokolade.
(Amazon)




Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Literaturtest zugeschickt bekommen, vielen Dank!

Das Cover des Romans ist etwas kindlich gestaltet, birgt aber Elemente, welche im Buch erwähnt werden, wie z.B. Hund Anouk ;)
Zu sehen ist eine Frau mit orangenen Haaren, welche vor einem Computer sitzt (natürlich darf das Nutellaglas nicht fehlen). Der Hintergrund ist ebenso quietsch-orange, was dem Ganzen die Seriosität nimmt, was aber, wie ich meine, Absicht ist.

Nina ist mit einem Mann verheiratet, der es ihr an nichts mangeln lässt: Luxus pur! Doch was passiert, wenn genau dieser eine Auszeit möchte? Für ganze drei Monate? Und man dann auch noch auf einem Klassentreffen dasteht, wie ein Loser? Da kann doch nur noch das Nutellaglas helfen, oder?
Die Geschichte entwickelt sich erst langsam, doch mit der Zeit wird sie unterhaltsam und überrascht auch an der ein oder anderen Stelle. Manchmal tauchen jedoch kleine Unstimmigkeiten in den Charakteren oder der Geschichte auf, welche mich beim Lesen etwas störten.

Nina ist, besonders zu Beginn, sehr unsicher und weiß sich in vielerlei Situationen nicht zu helfen. Doch im Laufe des Buches macht sie eine Entwicklung durch, wie ich sie mir anfangs noch nicht hätte vorstellen können. Auch war sie mir durchweg sympathisch, was das Lesen des Buches noch einmal ansprechender gemacht hat.

Gabriela Kasperskis Schreibstil "entwickelt" sich im Laufe des Romans gewaltig! Am Anfang wusste ich nicht so ganz, ob mir ein Roman des Genres "Humor" von ihr gefallen würde, als ich dann allerdings am Lesen war, konnte ich nur sehr schwer wieder aufhören.

Meine Mom laß den Roman zeitgleich mit mir und wir kamen zu zwei Schlüssen:
1) Der Roman ist eher für die Frauen ab 35 gedacht. Jüngere können sich wahrscheinlich, womit ich auch so meine Probleme hatte, schwer in die Situation und Nina als Person hineinversetzen.
2) Der Titel des Buches passt nicht ganz. Natürlich geht es auch ums Bloggen, allerdings liegt der Hauptfokus auf dem restlichen Geschehen.

Hier noch ein Dank an Gabriela Kasperski und Storybakery für die Erwähnung des Zitates aus meiner Rezension zu "Sicht Unsichtbar".




Fazit

"Ins Glück gebloggt" ist ein unterhaltsamer Roman, welcher allerdings, durch den Club 45 plus und Themen wie Menopause und Schwangerschaften bei Älteren, eher an die, ich nenne sie ganz frech, "älteren" Frauen gerichtet ist. Allerdings hatte ich auch sehr viel Spaß beim Lesen. Ich vergebe:




Krisi ❤

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