Rezension: Der Dämon von Naruel II

Krisi Schoellkopf | Samstag, 30. April 2016 | Kommentieren
Rezension: Der Dämon von Naruel II




Titel: Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich
Autorin: Janine Prediger
Verlag: Books on Demand (BoD)
Genre: High-Fantasy
Seiten: 330 (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 2015
Preis: 12,95 Euro (Taschenbuch), 3,49 Euro (e-Book)


Inhalt: 

Dämon oder Gott? Freund oder Feind? Pan muss sich entscheiden!
Nachdem Pan im Berg der Elemente den Aufenthaltsort von Andurins Reinkarnation erfahren hat, finden Licht und Schatten nach zweitausend Jahren endlich wieder zusammen. 
Doch inzwischen hat der Dämon in Pans Herz so viel Unheil in Naruel angerichtet, dass die Menschen, welche die junge Kriegerin verzweifelt zu retten versucht, im ganzen Land Jagd auf sie machen. Es kommt ihr wie ein unwirklicher Traum vor, dass Andurins Seele ihr als einzige wohlgesinnt scheint.
Entgegen ihren Zweifeln und ihrer Intuition, schenkt Pan ihrem Schicksalsgefährten vollstes Vertrauen, doch begeht sie damit einen Fehler? 
Im zweiten Teil der Reihe muss Pan auf grausame Art herausfinden, dass Cragorin nicht der einzige Feind ist, der das Schicksal Naruels gefährdet.
(amazon)

Über die Autorin:

Janine Prediger, in den 1990ern geboren, wuchs in einem Dorf in Westfalen auf.
Dort besuchte sie das örtliche Gymnasium und erlangte die Allgemeine Hochschulreife.
Das Schreiben begann sie bereits in der Grundschule. "Als Kind habe ich oft im Wald gespielt und war fasziniert von der Schönheit der Natur. Ich wollte, dass auch andere diese Faszination teilen können und habe angefangen, meine Eindrücke und Gefühle auf Papier zu bringen. Zusammen mit einer unbändigen Fantasie ist daraus wohl irgendwann eine Leidenschaft geworden." Der Hang zu spitzzüngigen, aber ebenso humorvollen Kurzberichten aus dem Leben hat sich bei Janine Prediger bereits in der Schulzeit ausgeprägt und, nach eigenen Angaben, so manchen Lehrer in den Wahnsinn getrieben. "Wenn ein Mensch anders denkt als die meisten anderen, versuchen viele, diese Person zum 'normalen Denken' zu erziehen. Trotzdem habe ich mir nie den Mund oder die Feder verbieten lassen. Ich schreibe meine Meinung unverfälscht nieder. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht... Aber so ist das Leben: 'Jedermanns Freund ist niemandes Freund' " Heute lebt Janine Prediger mit ihrem Partner in München. Wohin es sie als nächstes verschlägt, das kann die Fantasy- und gesellschaftskritische Autorin noch nicht sagen. "Ich möchte meine Inspiration überall finden und viel von der Welt sehen. Nur wer viel gesehen und erlebt hat, kann diese Emotionen auch authentisch aufs Papier bringen." (amazon)

Meinung:

Ich durfte auch den zweiten Teil der Geschichte "Der Dämon von Naruel" lesen und habe mich sehr gefreut! Vielen Dank an Janine Prediger für das Rezensionsexemplar.

Das Cover des zweiten Teils unterscheidet sich nur in der Farbgebung vom ersten Teil. Ich persönlich finde das eine tolle Idee, da man so sofort erkennen kann, dass die beiden Teile zusammengehören. Auch gefällt mir der Blauton des zweiten Teils noch besser, als das Grün des ersten.

Die Geschichte dreht sich, wie alle, die den ersten Teil gelesen haben, sich denken können, um Pan, welche nun den Berg der Elemente überstanden hat. Der Dämon in ihr hat allerdings schon so viel Schaden angerichtet, dass man an ein gutes Ende kaum glauben kann. Für alle, die noch ein wenig Hintergrundwissen haben möchten: Der Dämon im Inneren von Pan beherrscht sie immer zu Vollmond und sie hat erfahren, dass nur die Wiedergeburt von Anduris ihr eine Rettung sein kann. 
Nun macht sich Pan auf den Weg die Reinkarnation von Anduris zu finden und stößt dabei immer wieder auf Hindernisse, welche kein Ende zu nehmen scheinen...

Pan ist, wie schon im ersten Teil, eine sehr liebenswerte Person. Sie ist auf der einen Seite verunsichert und teils hat sie auch jeden Hoffnungsschimmer verloren, allerdings ist sie auf der anderen Seite auch so mutig und stark, dass sie sich ihren Widersachern ohne mit der Wimper zu zucken in den Weg stellt. Gerade die Vielseitigkeit ihrer Person macht das Buch aus, da sie den Leser immer wieder überrascht und trotzdem sie selbst bleibt (wenn nicht gerade Vollmond ist ;-) )

Janine Predigers Schreibstil bleibt weiterhin sehr authentisch und spannend. Im zweiten Teil haben mich vor allem die Beschreibungen der actionreichen Szenen fasziniert, welche sie mit Präzision und sehr anschaulich beschreibt.

Fazit:

Im zweiten Teil von "Der Dämon von Naruel" wechselt sich die spannende und actionreiche Handlung mit den Beschreibungen von Pans Innerstem ab, was mich sehr begeistert hat.
Dem Roman kann ich nur folgende Anzahl Würmchen vergeben:



Rezension: Shai´lanhal

Krisi Schoellkopf | Samstag, 30. April 2016 | Kommentieren
Rezension: Shai´lanhal


Titel: Shai´lanhal
Autorin: Susanne Gavénis
Verlag: Susanne Gavénis / Verkauf durch Amazon Media EU
Genre: Fantasy-Roman
Seiten: 603 (Print-Ausgabe)
Erscheinungsdatum: 7. April 2016
Preis: 3,99 Euro (e-Book)


Inhalt:

Shaan wäre gern ein ganz gewöhnlicher Junge, doch das Schicksal hat ihm einen anderen Weg vorherbestimmt: Er ist der Shai'lanhal, der Beschützer der Lanhal, der Inkarnation des Guten, die alle zwanzig Generationen in Gestalt eines gewöhnlichen Mädchens wiedergeboren wird.

In einer alles entscheidenden Schlacht wird die Lanhal mit dem Yinyal, der Verkörperung des Bösen, um die Zukunft der Menschheit ringen, doch solange ihre wahre Macht noch nicht erwacht ist, ist die Lanhal allen Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Mit seiner Fähigkeit, Wind und Wasser zu beherrschen, muss Shaan sie vor seiner schrecklichen Gegenspielerin beschützen, die ebenfalls über zwei Elemente gebietet – Feuer und Erde.

Angesichts der unvorstellbaren Grausamkeit seiner Gegnerin kommen Shaan jedoch schnell Zweifel, ob er seiner Aufgabe tatsächlich gewachsen ist. Nur eines ist sicher: Sollte er versagen, wird nicht nur die Lanhal sterben, sondern die ganze Welt für die nächsten vierhundert Jahre in Dunkelheit versinken.
(amazon)


Meinung:

Susanne Gavénis hat uns, das Team von Wurm sucht Buch, direkt angeschrieben und ich bin sehr glücklich, dass ich die Rezension des Buches "Shai´lanhal" übernehmen durfte. 
An dieser Stelle ein großer Dank für das Rezensionsexemplar.

Das Cover des Romans zeigt eine Frau, welche den Leser mit glühend roten Augen anstarrt. An ihren Armen sind orangene Flammen zu sehen, welche aufgrund des dunkel gehaltenen Hintergrunds noch stärker aufzuleuchten scheinen. 
Mich persönlich hat das Cover sofort neugierig gemacht, da ich mich gern auf alles Übernatürliche stürze und natürlich sofort beginnen musste zu lesen.

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Shaan, einen Jungen, der sich nicht sicher ist, ob er das meistern kann, was von ihm verlangt wird. Wie in der Inhaltsangabe schon beschrieben, ist er der Beschützer der ´Lanhal`, was eine große Bürde für ihn ist. 
Ebenso kann er die Elemente Wind und Wasser seiner Macht unterwerfen, was aber im Kampfe nicht genug zu sein scheint...

Shaan hat nicht nur übernatürliche Fähigkeiten, er hat auch mit alltäglichen Problemen zu kämpfen, wie es jeder von uns tut. Er ist wahnsinnig unsicher und traut sich nicht sehr viel zu, was ihn gegenüber dem Leser allerdings im Laufe der Geschichte immer sympathischer und interessanter macht. So scheint er perfekt zu Deleja zu passen, welche ebenso eine entscheidende Rolle im Roman hat und welche, wie Shaan, mit ihrer inneren Unsicherheit und ihrer Last zu kämpfen hat.
Durch den tollen Schreibstil und die genauen Beschreibungen der Gefühlswelt und Denkweisen der Charaktere verliebt man sich sehr schnell in sie und fühlt auch bei jedem ihrer Schritte mit.
Jeder, der schön öfters Rezensionen von mir gelesen hat weiß, dass bei mir die Charaktere im Vordergrund stehen und dieses Buch hat mich auf diesem Gebiet definitiv überzeugt!

Als ich begann das Buch zu lesen schlug mir dieser erste Satz entgegen:
"Gezackte Blitze spalteten den Himmel, leckten wie gierige Feuerzungen dem Boden entgegen und rissen das Land für Sekundenbruchteile aus der tiefen Finsternis, die es schon vor Tagen verschlungen hatte." (Shai´lanhal, Prolog)
Ich wusste sofort: Dieser Schreibstil ist einfach der Wahnsinn!
Er erweckt sowohl Emotionen, was den sachlichen Beschreibungen im Roman aber auch keinen Abbruch tut. Ihr müsst Euch einfach selbst von der Schreibkunst von Frau Gavénis überzeugen!

Fazit:

"Shai´lanhal" ist ein toller Fantasy-Roman, der überrascht und kein gewöhnlicher Roman ist. Er fasziniert und hat sowohl tolle Charaktere, als auch eine tolle Story!
Aus diesem Grund vergebe ich:





Blogtour: Imperia

Krisi Schoellkopf | Freitag, 29. April 2016 | 12 Kommentare
Herzlich Willkommen zu unserer Blogtour zu "Imperia".
Ich habe das große Vergnügen den Anfang zu machen und zwar mit der Buchvorstellung und einer Leseprobe.
Ich hoffe, Ihr habt viel Spaß und wir machen Euch neugierig auf die Welt von "Imperia". <3


Buchvorstellung: Imperia 
Blogtour Imperia 29.04. - 05.05.


Titel: Imperia - Im Schatten des Drachen
Autor: Laurin Dahlem
Verlag: In Farbe und Bunt Verlags- UG
Genre: Fantasyroman
Seitenzahl: 320 (broschiert)
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2016
Preis: 14,80 Euro (broschiert), 8,99 Euro (E-Book)

Hier gelangt ihr direkt zum Buch

Inhalt:

Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will.
(amazon)

Über den Autor:


Der Autor Laurin Dahlem lebt, arbeitet, liest und schreibt in Süddeutschland. Die phantastischen Welten der Literatur sind seine große Leidenschaft, und er wird nicht müde, sich immer wieder neue auszudenken.

(amazon)

Leseprobe:



Prolog



„Wohin gehst du, großer Bruder?“

Miyae rannte. Die Kapuze war ihm längst vom Kopf gerutscht und entblößte seinen feuerroten Haarschopf. Er kümmerte sich nicht darum. Rennen, laufen, überleben; schneller, stärker, weiter. Nicht auf brennende Muskeln und protestierende Lungen achten. In seinem Rücken lauerte der sichere Tod, nur darauf wartend, dass seine Füße den Weg über eine Wurzel oder einen Grasbüschel nicht fanden.
In der einbrechenden Dämmerung verschwamm der mit Wildkräutern überwucherte Boden unter ihm zu einem graugrünen Schemen. Vor ihm begann der Wald. Schützende Bäume. Genau dort musste er hin. Schnell, bevor ihn das Ungetüm erwischte.

„Ich muss einen Mann suchen.“

Der Nasgath, der Geist aus der Schattenwelt, hatte die Form eines weißen, schlangenartigen Drachen. Selbst aus der Ferne hatte er gewaltig ausgesehen. Gewaltiger als alles, das Miyae je erblickt hatte. An einen Kampf war nicht zu denken.
Wenige Schritte trennten ihn noch vom schutzversprechenden Schatten der Bäume. Der Nasgath war zu groß, er würde ihm nicht folgen können. Direkt dahinter lag das Dorf, das er suchte. Hoffentlich befand sich sein Verbündeter dort, sonst war alles vergebens.

„Es ist zu gefährlich. Des Kaisers Bastard sucht nach dir.“

Noch drei Sätze, dann griff das Unterholz nach ihm, verschlang ihn die Finsternis. Dennoch verlangsamte Miyae seinen Schritt nicht, noch nicht. Tiefer hinein, so viel Platz wie möglich zwischen sich und den verdammten Kaisergardisten mit seinen Nasgarath bringen. In den Tiefen des Waldes würde sein Verfolger seine Spur verlieren.
Hoffte er zumindest.

„Er wird mich nicht erwischen.“

Atemlos blieb Miyae stehen und lehnte sich gegen einen Baum. Seine Glieder bebten, seine Knie waren butterweich. Um ihn herum versank der Wald in Finsternis. Ab und an verriet ein sanfter Schimmer einen neugierigen Baumgeist, der sich aus seinem Versteck wagte. Kein Laut war zu hören, die vollkommene Stille wurde einzig von seinen pumpenden Lungen durchbrochen. Einen Moment lang verharrte Miyae angespannt, dann ließ er sich zu Boden sinken. Seine Muskeln weigerten sich, ihn noch länger zu tragen.
Der Bastard würde ihn nicht erwischen. Niemals.



Wir hoffen, Ihr wollt noch mehr über die Welt von "Imperia" erfahren. Das könnt Ihr in den nächsten Tag auf folgenden Blogs:





Gewinnspiel

Tagesfrage: Was hält der Krieger auf dem Cover in der Hand?
Wenn Ihr die Antwort wisst, ab in die Kommis damit :)


Gewinn:
1 Print von Laurin Dahlem's IMPERIA 
Teilnahmebedingungen:


Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 29.04.2016 um 23:59 Uhr.





Hier geht es zu meiner Rezension von "Imperia"




Rezension: Imperia

Krisi Schoellkopf | Donnerstag, 28. April 2016 | Kommentieren
Rezension: Imperia


Titel: Imperia - Im Schatten des Drachen
Autor: Laurin Dahlem
Verlag: In Farbe und Bunt Verlags- UG
Gerne: Fantasy, Gay-Romance
Seiten: 320 (broschiert)
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2016
Preis: 14,80 (broschiert), 8,99 Euro (e-Book)


Inhalt:

Der junge Landadlige Hao hat nur ein Ziel: der Kaisergarde beizutreten und dem Kaiserreich im Kampf gegen die rebellischen Yin beizustehen. Als sich sein Wunsch endlich erfüllt, ist sein Leben scheinbar perfekt. Doch bald schon kommen ihm erste Zweifel am unerbittlichen Regime des Kaisers, der alle Yin brutal auslöschen lässt. Bevor er sich versieht, wird Hao in ein Machtspiel aus Verrat, Intrige und Mord am Kaiserhof hineingezogen. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Kyu-Sung, Bastardsohn des Kaisers, der Gefühle in Hao weckt, die er sich lange nicht eingestehen will. (amazon)

Über den Autor:

Der Autor Laurin Dahlem lebt, arbeitet, liest und schreibt in Süddeutschland. Die phantastischen Welten der Literatur sind seine große Leidenschaft, und er wird nicht müde, sich immer wieder neue auszudenken. (amazon)

Meinung:

Ich bekam das Buch, um mich auf die bevorstehende Blogtour (wenn Ihr mehr erfahren wollt, schaut morgen in unseren Blog!) vorzubereiten. Anbei vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen. Als bekennende Fantasy-Liebhaberin war sofort klar: Ich musste es einfach lesen!
Das Cover ziert ein Krieger, welcher nur von Fuß bis Schulter und nur von hinten zu sehen ist. Er hält ein Schwert und ein Bogen ist um seine Taille gespannt. Der Hintergrund ist in einem hellen Blauton gehalten und einige japanische Zeichen verzieren das Cover.

Die Story, wie oben schon beschrieben, dreht sich um dem Kampf der Kaisergarde gegen die Yin. In Mitten dessen finden sich zwei Männer, Hao und Kyu-Sung, welche sich verlieben und sogar ihre gegenseitigen Ankh-Nasgath (Lebensgeister) sehen können, was eigentlich unmöglich ist (zumindest ohne Magie dafür aufzuwenden). Die beiden können eigentlich nicht zusammen sein und so entwickelt sich eine Geschichte um eine verbotene Romanze und den Kampf um Leben und Tod...

Die Personen im Buch, vor allem Hao, welcher mir persönlich am meisten ans Herz gewachsen ist, sind sehr schön und ausführlich beschrieben. Der Leser leidet mit ihnen und freut sich genauso, wenn etwas Gutes geschieht. Da ich persönlich noch kein Buch über homosexuelle Liebe gelesen habe, war ich sehr positiv überrascht. Zuerst hatte ich die Befürchtung mich nicht so in die Geschichte einfühlen zu können, jedoch war diese Sorge absolut unbegründet. Ich hätte an manchen Stellen einfach nur weinen können, so ergriffen war ich von der Liebesgeschichte und den Figuren. 

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen und hätte noch weiter machen können. Gerade die detaillierten und genauen Beschreibungen wurden durch perfekte Wortwahl und authentischen Stil noch interessanter und realer für den Leser.

Ich muss mich wirklich vor der Recherche von Herrn Dahlem verneigen. Die asiatische Kultur und deren Kampfsport waren so exzellent und ausführlich beschrieben, dass man das Gefühl hatte, in Asien zu sein. Brilliant!
Auch die Balance zwischen Liebesroman und Fantasyroman war sehr schön. 
Mein größter Kritikpunkt wäre das Ende des Romans. Es war sehr überraschend und der Leser wird, meiner Meinung nach, nicht wirklich darauf vorbereitet.

Fazit:

Jeder Fantasyfan sollte "Imperia" lesen, das Buch macht sehr viel Spaß und entführt den Leser in eine Welt voller verbotener Liebe, Kämpfen und Magie. Aus diesem Grund vergebe ich:



Rezension: Sicht Unsichtbar

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 27. April 2016 | 1 Kommentar
Rezension: Sicht Unsichtbar

Titel: Sicht Unsichtbar
Autorin: Gabriela Kasperski
Verlag: Monsenstein und Vannerdat
Genre: Krimi
Seiten: 408 (broschiert)
Erscheinungsdatum: 04. April 2016
Preis: 20,99 Euro (broschiert), 11,99 Euro (e-Book)


Inhalt:

Wer hat Pensionsbesitzer Johan Havemann erschlagen? Der Verdacht fällt auf den Ranger des Naturschutzgebiets Silberbirke. Doch das gewinnorientierte Luxus-Öko-Projekt VillageGreen bringt verseuchte Geheimnisse und eine tragische Familiengeschichte zutage. Der begeisterte Vater Werner Meier ermittelt mit Hexenschuss und Snugly, während sich Zita, geplagt von der ultimativen Provinz-Krise, in die Pension Seeblick am idyllischen Greifensee zurückzieht, ausgerechnet dorthin, wo alle Fäden zusammenlaufen.
In Sichtbar Unsichtbar werden viele Themen unseres Alltags berührt, Sinn und Unsinn von Luxus-Ökologie und Naturschutz ist das zentralste. Im Kern aber dreht sich alles um eines: Es geht um Macht. Die Macht eines Felix Blauwylers, der seine Lügen so viel schillernder verkauft als der kauzige Ranger seine Wahrheit. Die Macht des Übervaters Johann Havemann, der seine Tochter niemals gehen lassen würde. Die Macht der Sucht, die Marie Himmel und Hannah Lienert in ihren Fängen hat, die Macht der Krankheit, der Lilo Lienert trotzen will, die Macht der Freiheit, die Zita zu verlieren droht, die Macht des Wortes, die Helen Himmel eine Ausdrucksmöglichkeit verschafft, die Macht der Intuition, die Meier auch dann weiterhilft, wenn sein Verstand längst kapituliert hat. Und schliesslich geht es um die allumfassende Macht der Liebe, die Eltern und Kinder verbindet, Männer und Frauen. Und ihr Gegenstück, den Hass. 
Neben den beiden Protagonisten Zita Schnyder und Werner Meier begegnet die Leserschaft noch weiteren Figuren der ersten beiden Romane wieder: Gritli Gut, der guten Seele vom Kapo-Empfang, Meiers cholerischem Chef Ricardo Signorelli, dem schlauen Staatsanwalt Kretschmer, der schrägen Assistentin Beanie Barras, dem allzu neugierigen Original Wolfi Bühler, dem findigen Pfarrer Keller und Helen Himmel, die zur Slampoetin mutiert. Sogar die ehemalige Wetterfee Scarlett Hammer, avanciert zur Newsmoderatorin, ist wieder mit von der Partie. (amazon)

Über die Autorin:

Gabriela Kasperski absolvierte ein Studium der Anglistik, war als Radio- und TV-Moderatorin und Schauspielerin tätig. Heute schreibt sie Krimis und Romane, Adaptionen für Film und Fernsehen, bloggt in ihrer Kolumne 45+ zu Alltagsfragen, und arbeitet als Sprecherin, Regisseurin und Expertin. Sie ist Gründerin der Indie-Verlagsplattform Storybakery und pendelt mit ihrem Mann und ihren Kindern zwischen Stadt und Land. 
www.storybakery.ch
www.gabrielakasperski.com 
https://www.facebook.com/KasperskiGabriela mit dem 45+ Blog

Die Krimiserie um Schnyder&Meier
Schnyder&Meier zeigt das Beziehungs- Berufs- und Familienleben eines heutigen Paares, eingebettet in aktuelle Plots, umrahmt von vielschichten Nebenfiguren!
(amazon)

Meinung:

Ich wurde von Frau Grützner von "Literaturtest" auf das Buch aufmerksam gemacht und freue mich schon sehr auf die zugehörige Blogtour.

Das Cover ist das, was man unter "schön" versteht. Es ist ein See zu sehen, der nur von einer Schwimmspur durchzogen wird und in dessen blau man sich verlieren könnte. Im Vordergrund ist ein Steg zu sehen, auf welchem ein Stück Kleidung (vermutlich Unterwäsche) liegt.

Da der Klappentext des Buches sehr ausführlich ist, möchte ich eher auf die Besonderheiten in der Geschichte eingehen.
Die Story des Buches dreht sich um den Mord in einem Naturschutzgebiet und dem Naturzentrum "Silberbirke". Der Prolog wird aus Sicht einer Fliege beschrieben, welche auf einer Leiche sitzt. In den ersten Kapiteln lernt der Leser viele Personen kennen, welche man schon aus den vorhergehenden Romanen kennt. (Sollte dies der erste Roman sein, den Ihr von Gabriela Kasperski lest, keine Angst, es geht auch ohne Vorwissen! :))

Die Personen, wie oben schon beschrieben, sind sehr viele, welche in relativ kurzem Zeitabstand dem Leser vorgestellt werden. Mir persönlich fiel es schwer, den Überblick zu behalten. Ansonsten kann der Leser die Geschichten der Charaktere sehr schön verfolgen und die Personen und ihre Denkweisen werden detailliert beschrieben.

Gabriela Kasperskis Schreibstil ist sehr angenehm. Er ist eher einfach gehalten und trotzdem kann man das Buch sehr flüssig lesen. Man könnte sagen, dass die Sprache sehr gut der Situation angepasst ist. Die witzigen Passagen und die humorvolle Schreibweise sind eine gelungene Abwechslung in einem Krimi.

Der Krimi glänzt, meiner Meinung nach, durch seine Individualität. Ich persönlich habe noch nie ein Buch gelesen, welches Charme, Witz und Mord so gut vereint.

Fazit:

Mir hat das Lesen des Romans großen Spaß bereitet und vor allem der Prolog aus Sicht einer Fliege, war sehr einfallsreich. 
Leider waren es mir im Großteil der Lesezeit etwas zu viele Charaktere, auf die ich mich konzentrieren musste. Ich mag es sehr, einzelne Personen und deren Schicksale zu verflogen, deshalb ist dies für mich ein Kritikpunkt.
Dennoch ist das Buch einzigartig und hat das gewisse etwas.
Aus diesem Grund vergebe ich:



Ich möchte mich an dieser Stelle noch "Literaturtest" für das Rezensionsexemplar danken.

Rezension AnimA - Schwarze Seele - Weißes Herz

Sara S. | Mittwoch, 27. April 2016 | Kommentieren




Titel: AnimA Schwarze Seele – Weißes Herz

Autor: Kim Kestner

Verlag: Arena Verlag

Genre: Fantasy, Jugendbuch

Seiten: 480 Seiten

Erscheinungsdatum: 10.02.2016

Klappentext:

Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht. Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die größten Mächte der Welt.



Erster Satz:

„Für mich war Liebe ein Wort, das ich nur aus Filmen kannte.“ 



Meinung:

Seit dem sie denken kann, verbringt Abby den Sommer in Acadia. Auch dieses Mal freut sie sich, trotz ihrer launischen Schwester Virginia, auf den Urlaub. Am Anfang scheint alles wie immer – bis er auftaucht. Er ist Juspinn – jung, gutaussehend und geheimnisvoll. Schon bald beginnen sich die Leute um Abby herum zum Negativen zu verändern.Nur Abby scheint immun gegen diese Veränderungen zu sein.


Das Cover ist wunder-, wunderschön. Trotz der überwiegenden schwarzen Farbe (oder gerade deswegen) für mich ein absoluter Blickfang im Bücherregal.
 

Abby ist für mich eine sympathische Hauptprotagonistin. Sie wirkte einfach echt, eben typisch wie eine Pfarrerstochter – brav, gutmütig und hilfsbereit. Aber auch sie hat ihre Macken, die Abby einfach liebenswert und authentisch machen.

Juspinn ist geheimnisvoll und selbstsicher. Dies strahlt er auch durchaus aus. Für meinen Geschmack ist er aber gerade am Anfang ein wenig zu geheimnisvoll. Man möchte aber unbedingt wissen, was dahinter steckt und liest daher immer weiter. Aufgrund dessen wird ziemlich schnell ein hoher Spannungsbogen aufgebaut.



Der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Orte und besonders Acadia wurden detailliert beschrieben. Die Geschichte wird größtenteils aus Abbys Sicht erzählt, aber auch aus Juspinns Sichtweise wurde der ein oder andere Abschnitt gewidmet.

Die Idee „Gut gegen Böse“ bzw. „Gott gegen den Teufel“ war für mich neu und ich habe bisher noch keine vergleichbare Geschichte mit diesem Inhalt gelesen. Daher fand ich die Grundidee sehr gelungen und auch sehr gut umgesetzt.

Die Handlung des Buches ist durchaus spannend. Gerade am Anfang, weil man eben nicht weiß, welche Geheimnisse Juspinn verbirgt oder warum sich die Menschen um Abby herum verändern. Jedoch befand ich mich gerade im Mittelteil in einem „Leseloch“, weil sich dort die Geschichte für mich ein wenig in die Länge gezogen hat.  Zum Schluss kam für mich keine große Überraschung mehr auf, da ich mir die ein oder andere Wendung bereits denken konnte. Nichtsdestotrotz hat man doch irgendwie mit einer anderen Wendung gerechnet, was den Spannungsbogen durchaus aufrechterhielt.



Fazit:

Auf Grund der für mich neuen Thematik hat mich AnimA trotz kleiner Schwachstellen durchaus begeistert. Für alle Fantasy- Beigeisterte ein aboluter Must-Reed.

Daher vergebe ich  





An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an Kim Kestner für´s Austricksen meines Bücherkaufverbotes  :-)

Wunschbuch-Wednesday

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 27. April 2016 | Kommentieren
Wunschbuch-Wednesday: Bis zum letzten Tag



Einen schönen Mittwoch, meine Lieben!
Am heutigen Wunschbuch-Wednesday möchte ich Euch ein Buch vorstellen, welches mir meine Oma geschenkt hat mit dem Kommentar: "Das musst Du einfach lesen"
Heute möchte ich Euch ein wenig neugierig auf "Bis zum letzten Tag" machen, da ich es auch bin und es gar nicht abwarten kann, mit dem Lesen zu beginnen"!



Titel: Bis zum letzten Tag
Autor: Nicholas Sparks
Verlag: HEYNE Verlag
Genre: Liebesroman
Seiten: 432 (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 08. Februar 2016 (Neuauflage)
Preis: 9,99 Euro (Taschenbuch), 8,99 Euro (e-Book)



Inhalt:

An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Gegen viele Widerstände gelingt es ihm, sie für sich zu gewinnen. Er ahnt nicht, dass seine härteste Prüfung noch bevorsteht. (amazon)

Über den Autor:

In der Silvesternacht des Jahres 1965 kam Nicholas Sparks zur Welt. Nach einigen Umzügen wurde seine Familie schließlich 1974 in Kalifornien sesshaft. Sparks erinnert sich an eine glückliche Kindheit, obwohl um ihn herum durchaus auch Armut sichtbar war. Er war ein guter Schüler und begabter Sportler und machte 1988 ein ausgezeichnetes Examen in Betriebswirtschaft. 1989 heiratete er seine Cathy. Beruflich hat sich Sparks zunächst als Gründer einer Orthopädiefirma versucht, später u. a. als Immobilienmakler und Kellner, um schließlich auch einige Jahre Erfahrungen als Arzneimittelvertreter zu sammeln. 1997 konnte er sich dann endlich auf das konzentrieren, was ihn schon lange mehr bewegt hatte als seine Jobs: das Schreiben; der Erfolg von "Weit wie das Meer" machte es möglich. (amazon)


Ich hoffe, Ihr seid jetzt genauso neugierig wie ich! :-)
Habt Ihr das Buch schon gelesen oder Fragen? - Ab in die Kommis damit.

Ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche und natürlich viel Spaß beim Lesen!