Rezension: Auseinandergelebt

Krisi Schoellkopf | Freitag, 13. Januar 2017 |


Titel: Auseinandergelebt
Autor: Florian Booktian
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2016
Seitenzahl: 314
Preis: 10,00 Euro (Taschenbuch), 0,99 Euro (e-Book)
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Klappentext

Leon hatte eine harte Nacht. Er wurde bedroht, bestohlen und wäre beinahe verbrannt. Im Morgengrauen kommt er nach Hause und sieht sich mit seiner Freundin Carina konfrontiert. Ihre Beziehung steht kurz vor dem Aus, denn mit den Jahren hat sich eine Distanz zwischen den beiden aufgebaut. Sie haben sich auseinandergelebt. Leon unternimmt alles ihm Erdenkliche, um sie zurückzugewinnen, und geht dabei so manches verrückte Wagnis ein. Dabei muss er viel mehr überwinden als seine eigene Unfähigkeit, wenn es ums Zuhören geht. Die Konsequenzen der letzten Jahre brechen mit Gewalt über das Paar herein. Dazu kommen Leons frisch aus dem Gefängnis entlassener Freund Otis und Carinas impulsive Schwester Bea, die sich als Trickbetrügerin einige Feinde gemacht hat. 

Ein Booktian-Roman – lustig, unterhaltsam und ein bisschen schrullig. 

(Amazon)




Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Florian C. Booktian zugeschickt bekommen,
vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover hat mich umgehauen. So schlicht und doch so faszinierend sind nur die wenigsten Cover gestaltet, weswegen ich dem Coverdesigner ein großes Kompliment machen möchte!
Scrollt einfach noch einmal nach oben und schaut es Euch an - Ihr werdet meine Begeisterung verstehen! ;)

Der Klappentext verspricht einen lustigen Roman, welcher unterhaltsam ist und zudem nicht unbedingt "mainstream". Allerdings kann ich dieser Beschreibung, meiner Erfahrung nach, nicht zustimmen.
Als ich den Beginn des Romans las, war ich schon etwas verwirrt, da die aneinandergereihten Ereignisse übertrieben und zu überspitzt wirkten. Dies spitzte sich im Laufe des Romans weiter zu, bis ich nicht mehr wusste, ob ich den Romaninhalt überhaupt noch ernst nehmen konnte.
Auch war der "schwarze Humor" meiner Meinung nach zu viel und bringt den Leser aus dem Lesefluss, da man sich an dessen Absurdität aufhält.
Was ich allerdings sehr schade fand, war, dass mich die Geschichte nicht emotional berühren konnte. Sehr gern würde ich über meine Empfindungen beim Lesen schreiben, allerdings hatte ich keine, außer Verwirrung und Abneigung gegenüber den Charakteren.

Wie ich gerade schon geschrieben habe, konnten mich die Charaktere nicht von sich überzeugen. Leon ist für mich unberechenbar und höchst unsympathisch, da ich seine Aktionen weder nachvollziehen, noch für gut bewerten kann. Leons Mutter kommt einem Lieblingscharakter in diesem Roman noch am nächsten, da sie ihr Bestes tut, um ihr Kind zu retten, was ich sehr bewundre. Dennoch wurden die Protagonisten auch oftmals in ihrer Glaubwürdigkeit herabgestuft, da die Themen im Roman nur grob abgehandelt wurden und die Handlungen vor Irrationalität sprühten.

Florian C. Booktians Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, weswegen der Leser das Buch auch in relativ kurzer Zeit lesen kann.

Um ehrlich zu sein, ist mir das Schreiben einer Rezension selten so schwer gefallen, da ich noch nicht einmal entscheiden kann, zu welchem Genre dieser Roman gehört. Doch macht Euch doch selbst ein Bild über den Roman, welcher mich allerdings nicht überzeugen konnte. 



Fazit

"Auseinandergelebt" ist ein Roman, welcher durch Skurrilität auffallen und dem Leser gleichzeitig eine Lehre übermitteln möchte, welche allerdings im Wirr-Warr des Geschehens untergeht. Ich vergebe:





Krisi ❤

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