Rezension: Mysterium

Krisi Schoellkopf | Montag, 30. Januar 2017 |


Titel: Mysterium
Autor: Federico Axat
Verlag: Atrium Verlag AG Zürich
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017
Seitenzahl: 387
Preis: 22,00 Euro (Gebundene Ausgabe), 17,99 Euro (e-Book)
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Klappentext

Der Thriller-Bestseller aus Argentinien wurde zum internationalen Phänomen und erscheint in 35 Ländern. Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein – und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?
»Ein grandioses Nervenspiel. Denken Sie an die Filme von Hitchcock, an ›Shutter Island‹ und an die Fernsehserie ›Lost‹. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.« La Vanguardia

(Amazon)


Meinung

Ich habe mein Exemplar im Zuge der Leserunde auf Lovelybooks erhalten, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover ist interessant und einzigartig gestaltet, was mich als Betrachterin schon bei der Bewerbung auf die Leserunde ansprach.
Ein Mann, welcher im Anzug die Arme ausstreckt. Linien, welche sich über das Cover ziehen. Eine idyllische Landschaft im Hintergrund.
Was scheint in einem solchen Roman dann unmöglich?

Mich hat vor allem der Verweis auf meine Lieblingsserie "Lost" neugierig gemacht. Kann ein Roman das Gefühl, welches der Betrachter beim Schauen der TV-Serie empfindet, auch erzeugen? Kann ein Roman an die psychischen Triggers der Serie anknüpfen?
Sagen wir mal so, der Roman tut alles, um genau dies zu tun. Ich möchte Euch, da dieses Buch eben so immens mit der eigenen Psyche spielt noch nichts verraten. Jedoch kann ich Euch die verschiedenen Zeitebenen und die persönliche Verwirrung vorab versprechen.
Was ist Realität? Was nicht? Und wie kann ich mir sicher sein, dass ich real bin?
Der Roman hat mich, auch wenn noch der letzte Tick an Feinschliff gefehlt hat, sehr an "Lost" erinnert und ich blätterte die Seiten in gespannter Erwartung um. Was mich an diesem Roman so fasziniert ist, dass der Leser Teil des Ganzen wird und das allein durch das Lesen. Brillant!

Die Charaktere, ins besondere Ted MacKay, werden in verschiedenen Weisen beleuchtet. Auf der einen Seite haben wir hier den todkranken Mann, auf der anderen Seite einen Mann, wessen Psyche keine Grenzen zu kennen scheint. Aber was passiert nun, wenn alles gar nicht real ist? Und man selbst womöglich noch ein Mörder?

Federico Axat passt sich in der Erzählweise dem mystischen Inhalt des Romans an. Er weiß, wie er formulieren muss, um den Leser fast in den Wahnsinn zu treiben und doch so viel preiszugeben, dass der Leser einfach wissen MUSS, wie es weitergeht.

Ich ziehe einen Stern ab, da mir, wie ich oben schon geschrieben habe, der letzte Schliff gefehlt hat. Der Schluss hat mich sehr überzeugt, allerdings gab es immer wieder kleine Ungereimtheiten, besonders im Mittelteil. 



Fazit

"Mysterium" ist eine einzige Achterbahnfahrt, welche den Leser auch nachts wachhält. Ich vergebe:




Krisi ❤

1 Kommentar:

  1. Gerne habe ich deine Rezension in meiner verlinkt. Falls du das nicht möchtest, sage mir doch kurz Bescheid! LG Verena

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