Rezension: Paragrafen und Prosecco

Krisi Schoellkopf | Mittwoch, 11. Januar 2017 |


Titel: Paragrafen und Prosecco
Autorin: Janine Achilles & Katharina Mosel
Verlag: tredition
Genre: Gegenwartsliteratur
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2016
Seitenzahl: 292
Preis: 14,50 Euro (Taschenbuch), 4,99 Euro (e-Book)
Hier geht es direkt zum Buch



Klappentext

Die ehemaligen Studienkolleginnen Ida und Karla treffen zufällig wieder aufeinander und beschließen gemeinsam eine Kanzlei zu gründen. Unterstützt werden beide von Susi, die das Examen wegen Prüfungsangst nicht bestanden hat und ohne die beiden Freundinnen bis ans Ende ihrer Tage kellnern müsste. Schon bald kommen die ersten Aufträge, die so bunt sind wie das wahre Leben. Die jungen Frauen erkennen schnell, dass die Lösung nicht immer im Gesetz steht, sondern Einfühlungsvermögen und Herz erfordert. Während sich Ida mit der unerwarteten Eifersucht ihres Gatten herumschlagen muss, rutscht Susi von einer amourösen Katastrophe in die nächste. Nur Karla will mit Männern nichts zu tun haben. Das sieht nicht nur der charmante Kollege aus der Nachbarkanzlei, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht, völlig anders … In ihrem ersten Roman gewähren die beiden Anwältinnen Janine Achilles und Katharina Mosel einen humorvollen Einblick in die Welt einer Anwaltskanzlei.

(Amazon)




Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Frau Mosel und Frau Achilles zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle an sie und an tredition!

Das Cover des Romans lässt auf einen unterhaltsamen Frauenroman schließen, was schon allein an der Farbgestaltung und Personenwahl zu erkennen ist. Dennoch ist das Cover nicht kitschig gestaltet, sondern trotz allem schlicht und ansprechend.

Karla und Ida sind Rechtsanwältinnen, welche sich selbstständig machen und eine Kanzlei eröffnen möchten. Doch dies ist nicht so einfach, wie gedacht, wenn man von einem turbulenten Privatleben geplagt ist und mit den unterschiedlichsten Klienten zu tun hat.
Aber was wäre das Anwaltsleben auch ohne den Trubel?
Ich wollte schon immer einmal in eine Kanzlei schauen, denn was macht der Anwalt/die Anwältin bevor und nachdem er/sie professionell hinter dem Schreibtisch sitzt? Genau das erfährt der Leser in diesem Roman. Hier wird Witz, Information und Ernst kombiniert, was den Leser gespannt mitfiebern lässt und ihn um einiges klüger zurücklässt.
Falls Ihr Euch also für das Leben eines Juristen interessiert, seid Ihr bei Frau Mosel und Frau Achilles genau richtig!

Meine absolute Lieblingsprotagonistin ist Susi, da sie sowohl sympathisch, als auch authentisch ist. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber Susi hat mit Abstand das meiste Feuer im Hintern und das, obwohl sie drei Jobs hat, welche sie ihrer Prüfungsangst zu verdanken hat. Wie das geht? Das müsst Ihr selbst herausfinden. :)

Die Sprache in "Paragrafen und Prosecco" ist sehr ansprechend, da sie weder umgangssprachlich, noch zu hochgestochen ist. Die juristischen Themen werden sprachlich schön gestaltet und doch verliert der Leser nie den Bezug zur eigentlichen Geschichte, welche die Charaktere formen.



Fazit

Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von "Gegenwartsliteratur" bin, hat mich dieser Roman auf einer ganz anderen Ebene begeistert und meine Neugier über den Beruf des Juristen (zumindest ein wenig) befriedigt. Ich vergebe folgende Anzahl Würmchen an "Paragrafen und Prosecco":





Krisi ❤

Kommentare:

  1. HI!
    Eine ganz tolle Rezension. Danke dafür!!

    Ich finde deinen Blog übrigens wunderschön!
    lg Sonja

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Sonja,

    vielen Dank, ich freue mich sehr, dass Dir meine Rezension, wie auch unser Blog so gut gefällt!
    Hättest Du vielleicht Lust bei unserem Wunschbuch-Wednesday teilzunehmen?
    Die Rubrik findest Du oben. :)

    Einen schönen Abend und ganz liebe Grüße,
    Krisi

    AntwortenLöschen