Rezension: Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 1. Januar 2017 |


Titel: Wenn ich dich nicht erfunden hätte
Autorin: Julia Dibbern
Verlag: Ink Rebels
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2017
Seitenzahl: 254
Preis: 3,99 Euro (e-Book)

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Klappentext


"Alles davor ließ sich irgendwie noch logisch erklären – aber das hier?! Konnte man wirklich einen Menschen … erschaffen? Einfach dadurch, dass man sich ihn ausdachte? Und der lief dann quicklebendig durch die Gegend?"

Endlich achtzehn!
Leo ist aufgeregt, aber bester Dinge, als sie fürs Studium allein nach Hamburg zieht. Doch die Unabhängigkeit stellt sich als gar nicht so einfach heraus, denn plötzlich muss Leo mit einem Biotop im Badezimmer und dem vermeintlichen Hammermörder als Nachbarn klarkommen.
Und dann trifft sie auch noch auf Loris, was nur halb so kompliziert wäre, hätte sie nicht das Gefühl, ihn längst in- und auswendig zu kennen: aus den Geschichten, die sie schreibt, seit sie einen Stift halten kann.
Doch wie ist das zu erklären? Kann es Seelenverwandtschaft wirklich geben?
Und … wie soll sie mit den Seiten von Loris umgehen, die sie nicht erfunden hat – den dunklen Seiten?

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Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Julia Dibbern zugeschickt bekommen, nochmals vielen Dank!

Das Cover des Romans ist, wie alle der Ink Rebels, sehr schön gemacht und lädt den Betrachter geradezu dazu ein, das Buch aufzuschlagen. Was ich auch sehr mag, ist, dass nichts verraten wird. Oftmals sieht man schon die Protagonisten oder Schauplätze auf dem Cover, doch hier kann der Betrachter nur munkeln und sich überraschen lassen.

Dieser Roman hat mich häufig zum Lachen gebracht und genauso oft zum Schmunzeln. Da ich dieses Jahr selbst Abitur mache, weiß ich genau, wie sich Leo, die Protagonistin, fühlt. Doch nicht nur dies hat mich immer zum Weiterlesen animiert.
Die Magie der Fantasie spielt in "Wenn ich dich nicht erfunden hätte" eine wichtige Rolle und doch kann man hierbei nicht von einem Fantasy Roman sprechen. Denn existiert die Magie der Fantasie wirklich?
Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, ist es sehr schwer, die Besonderheiten des Romans zusammenzufassen und zu übermitteln, deshalb: Überzeugt Euch selbst!

Wie ich schon gesagt habe, konnte ich mich mit Leo sehr gut identifizieren, da auch auf mich bald die Uni wartet. Auch finde ich es sehr schön, wie sie ihre Gedankengänge aufbaut und den Leser daran teilnehmen lässt, genauso wie an ihrer Fantasie.

Julia Dibbern bringt die Situationen und Geschehnisse auf den Punkt und das durch eine vielseitige und angenehme Sprache. Beim Lesen werdet Ihr nie gelangweilt sein, da die Wortwahl so unterschiedlich ist und sich Julia Dibbern trotzdem treu bleibt.

Ich habe "Wenn ich dich nicht erfunden hätte" verschlungen und kann Albert Einstein nur zustimmen: "Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."



Fazit

"Wenn ich dich nicht erfunden hätte" ist ein brillanter Roman, besonders für die Young Adult-Leser und hat mich auch nach der letzten Seite noch sehr lange beschäftigt.
Ich vergebe:





Über die Autorin

Julia Dibbern schreibt Sachbücher und Romane.
Als Nachhaltigkeitsjournalistin schlägt sie in ihren Büchern und Vorträgen den Bogen zwischen Familienleben und Planetenglück.
Sie lebt mit ihrer Familie vor den Toren Hamburgs.

Ihre Website ist: www.juliadibbern.de


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Krisi ❤

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