Rezension: Der dritte Kontinent (Artesian III)

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 12. Februar 2017 |



Titel: Der dritte Kontinent (Artesian 3)
Autor: Peter Merten
Genre: Fantasy, Science Fiction
Seitenzahl: 306
Preis: 2,98 Euro (e-Book), 9,98 Euro (Taschenbuch)

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Klappentext


Nach dem Anschlag auf sein Leben findet Hockster Beltrim sich in einem Labyrinth am anderen Ende der Welt wieder. 
Für ihn gibt es nur ein Ziel: so schnell wie möglich nach Trenadil und zu Madigan zurückzukehren, bevor sie Artesian verlässt.
Doch unversehens entdeckt er in einer der großen Kavernen des Labyrinths eine gläserne Armee, die nur darauf wartet, unter der Führung der grausamen Chetekken nach Norden zu marschieren. 
Hin und her gerissen zwischen Ehre und Liebe muss er eine Entscheidung treffen, die sein Leben verändern wird.
Covergestaltung: http://tobies-art.jimdo.com/

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Meinung


Ich habe mein Exemplar des Romans von Peter Merten bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Eine Person scheint wie in einer anderen Welt zwischen Felsen zu schweben, trägt eine Maske und greift nach einem Felsvorsprung. Doch was hat dies zu bedeutet?
Auch wenn nicht sofort zu erkennen ist, dass "Der dritte Kontinent" zur "Artesian"-Reihe gehört, so sind die fantastischen Elemente doch unverkennbar und scheinen sich immer mehr in die Surrealität und Fantasie zu bewegen.

Der dritte - und letzte - Band der Reihe bringt die Handlung nochmals auf einen neuen Höhepunkt.
An Geschehen mangelt es nicht und der Leser stürzt von einer actionreichen Situation in die nächste. Diese Steigerung in der Handlung empfand ich als sehr passend, da sie den Leser noch in das letzte Abenteuer hineinzieht, ohne dass es ein Entkommen gibt. Es fällt mir gerade sehr schwer, nichts zu verraten und muss Euch deshalb diese Reihe nochmals explizit ans Herz legen. Ich habe selten in einem Roman so viel erlebt  - actionreiches und emotionales. 

Die Figuren sind sehr authentisch und bleiben ihrem Charakter treu. Leider überlagert das Geschehen in diesem Band deren Entwicklungen aus meiner Sicht zu stark, weswegen deren Dynamik kaum zur Geltung kommt, auch wenn sie - im Vergleich zu den vorigen Teilen - erwachsener werden. Dennoch habe ich, besonders mit Hockster, mitgefiebert und konnte kaum stillsitzen. 

Peter Merten hat einen einzigartigen Stil, wie ich es schon öfters beschrieben habe. Aber in diesem Band zeigt er nochmals aufs Neue, wie er durch Worte eine fantastische Welt erschaffen und dem Leser vermitteln kann. Ich freue mich schon auf weitere Werke des Autors!




Fazit

"Der dritte Kontinent" ist ein mehr als gelungener letzter Roman der Reihe, welche den Leser - trotz kleiner Kritikpunkte - überzeugen kann. Ich vergebe:









Krisi ❤

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