Rezension: Schneewalzer (Kurzroman)

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 26. Februar 2017 |



Titel: Schneewalzer
Autorin: Marlene Toulouse
Verlag: Books On Demand
Genre: Kurzroman, Gegenwartsliteratur
Seitenzahl: 36
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2017
Preis: 0,49 Euro (e-Book)

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Klappentext und Infos


Sie ist jung, sie ist hübsch, und sie ist erfolgreich. Doch nach ihrem ersten großen Bucherfolg kämpft die aufstrebende Autorin Marlen Peters schon bald darauf gegen eine akute Schreibblockade. Ihr Bewunderer, Verlagschef Paul van Damme, überredet sie schließlich zu einer eine kreativen Auszeit in seiner mondänen Berghütte in Südtirol, allein in der Hoffnung auf einen neuen Bestseller.
Doch wenig inspiriert vom sie umgebenden Bergpanorama müht sich Marlen vergeblich, etwas Bedeutendes zu Papier zu bringen. Bis sie eines Abends im dichten Schneetreiben hinter ihrer Hütte einen hilflosen Bergsteiger entdeckt, der sich offensichtlich verirrt hat. Sie schleppt den halberfrorenen Mann ins Kaminzimmer, um ihn zu versorgen. Er ist jung, er ist attraktiv, aber er redet nicht mit ihr. Trotzdem bewirkt die Begegnung mit dem geheimnisvollen Fremden, dass Marlen wieder zu schreiben beginnt. Dabei wird ihr klar, dass sie für den Unbekannten mehr empfindet als nur Mitleid oder Sympathie. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?


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Meinung


Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Marlene Toulouse zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover des Romans lässt nur sehr wenig erahnen. Dennoch könnte es die Idylle in einem kleinen Ferienort darstellen, welche wohl nicht lange anhalten wird...

Es ist nicht einfach, diese Kurzgeschichte zu beschreiben. Eigentlich schätze ich an dieser Art von Literatur besonders die Anregungen, die sie mir geben; Egal, ob es sich um soziale oder geschichtliche Themen handelt. In diesem Kurzroman allerdings wirkt das Geschehen sehr gehetzt und kein Handlungsstrang wird ausgebaut. Aus diesem Grund fällt es dem Leser auch sehr schwer, sich emotional im Roman zu verlieren. 

Marlen Peters ist eine junge Frau, welche sich eine Auszeit nehmen möchte. Von Beginn an empfand ich sie als authentisch und doch überraschten mich ihre plötzlichen Gefühle für einen Fremden, welche mir wenig begründet schienen. 

Marlene Toulouses Schreibstil ist für einen Kurzroman angebracht und soll dem Leser besonders die Geschichte vermitteln, weniger das Zwischenmenschliche oder die Gefühlslage der Protagonistin.

Eigentlich bin ich ein großer Fan von Geschichten, welche mir das Blut in den Adern gefrieren lassen und gerade die Idee, welche der Geschichte zugrunde liegt, hätte einen phenomenalen Horrorroman hervorbringen können. Leider empfinde ich die Umsetzung in "Schneewalzer" nicht als gelungen, da es mir an Tiefgang und Substanz fehlt. 



Fazit

"Schneewalzer" ist ein Kurzroman mit einer sehr guten Grundidee, welche noch mehr Seiten gebraucht hätte, um sich entfalten und den Leser begeistern zu können. 
Ich vergebe:











Krisi ❤

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