Rezension: Ausgerechnet Muse

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 12. März 2017 |


Titel: Ausgerechnet Muse
Autor: Carola Wolff
Verlag: Fabulus Verlag
Genre: Fantasy, Liebesroman
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2017
Seitenzahl: 320
Preis: 13,99 Euro (e-Book), 16,95 Euro (Gebundene Ausgabe)

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Klappentext und Infos

Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nick ist von Apollonias Fähigkeiten ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen ― und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an. Gelingt es Apollonia am Ende, ihren Freund aus deren Fängen zu befreien?

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Meinung


Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Literaturtest zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Der Fabulus Verlag ist ein Verlag mit Herz, wie ich immer wieder gern betone. Die meisten Bücher des Verlags sind wahrhaftige Meisterwerke und sie mögen alles sein, aber definitiv nicht gewöhnlich!
"Ausgerechnet Muse" hat mich vor allem durch das Cover und den Klappentext angesprochen, denn den Titel musste ich zuerst entschlüsseln. 
Handelt es sich dabei um die Band? Oder doch um eine wahre Muse?
Der Leser lernt eine junge Frau namens Apollonia kennen, welche mindestens so außergewöhnlich ist, wie ihr Name; Denn sie hat eine einzigartige Gabe: Sie ist eine Muse. Da ihr das gewöhnliche Treiben einer Muse aber nicht zusagt, will sie mehr. Ihre Freiheit. 
Die Geschichte ist mindestens so schräg, wie sie sich in den von mir geschriebenen Zeilen anhört. Es mischt sich die Realität mit Elementen, für welche man nur schwer ein Wort finden kann. Übernatürlich? Außergewöhnlich? Mystisch?
Für mich allerdings, war es an einigen Stellen schlichtweg zu viel. Die Handlung war zwar nachvollziehbar, doch wurde sie durch so viele undefinierbare Elemente durchzogen, dass ich sie oftmals nicht ernst nehmen konnte, wie zum Beispiel durch sprechende Tiere. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Ideen, welche noch nicht zu tausenden in Büchern verarbeitet sind, aber hier war mir die Umsetzung nicht ausgereift genug. 
Apollonia ist der typische Teenager: Hormongesteuert und auf der Suche nach dem eigenen Ich. Der wahre Charakter der jungen Frau scheint unter diesen Aspekten zu verschwinden, was ich als sehr schade empfand; Da ich der Meinung bin, dass eine Geschichte von Protagonisten lebt, welche den Leser in ihren Bann ziehen und verändern. 
Carola Wolff gelingt der Spagat zwischen einer Kindersprache und einer Sprache, welche sich von allen Altersstufen lesen lässt. Dennoch überwiegt die kindliche Ausdrucksweise, weswegen ich den Roman besonders für jüngere Leser wärmstens empfehlen möchte.



Fazit

"Ausgerechnet Muse" hat mich leider nicht so begeistert, wie ich gehofft hatte. Dennoch mag er Kinder 
(ab einem Alter von ca. 10 Jahren) in seinen Bann ziehen.
Ich vergebe:






Krisi ❤

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