Rezension: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Krisi Schoellkopf | Samstag, 29. April 2017 |





Titel: Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung
Autor: Michael Karner
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2017
Seitenzahl: 343
Preis: 3,99 Euro (e-Book)

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Klappentext und Infos

Die neue Fantasy mit Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu

Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. 
Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben.

Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. 
Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. 
Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…
(Amazon)


Meinung

Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Michael Karner zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!

Das Cover des Romans sagt viel über den Roman aus, über den ich Euch in dieser Rezension erzählen möchte.
Es wird vor allem eins: actionreich. 
Die Geschichte wird dem Leser von einem Ich-Erzähler geschildert, welcher kaum Ruhe in das Geschehen zu bringen vermag, da sich die Spannung und Hektik immer mehr zu steigern scheinen. 
Während er und der Mönch versuchen die Prinzessin namens Praya in Sicherheit zu bringen, versucht er die Geschichte durch unterschwelligen Humor und Schilderungen der Umgebung aufzulockern. Leider gelingt ihm das nur bedingt, da der Leser dadurch den Fokus verliert und das spannende Geschehen eher zur Nebensache wird. 
Ich hatte oftmals Spaß, Ducarte durch die Welt des Chaos beim Retten der Prinzessin zu begleiten. Er ist dem Leser die ganze Zeit über sehr präsent, während Nebenfiguren eher leiden; besonders blass bleibt die Prinzessin, welche eher als zu rettendes Objekt betrachtet wird, als als eigenständige Frau, wie es dem Betrachter auf dem Cover des Romans suggeriert wird, wenn es auch durch die Kleidung der Frau abgedämpft wird. Dies empfand ich als sehr schade, da sie ein Charakter mit Tiefe hätte sein können.
Michael Karner beschreibt die fantastische Welt, wie schon erwähnt, aus Sicht des Protagonisten und zögert nicht, dessen Subjektivität in Beschreibungen und Feststellungen einfließen zu lassen.
Besonders zu Beginn wirkt dessen Schreibstil holprig auf den Leser, dies allerdings lässt im Laufe des Romans etwas nach. 
Der Schluss allerdings gelingt dem Autor sehr gut, sowohl sprachlich, als auch inhaltlich; das Ende hat mich ergriffen und begeistert, da es kein wahres Ende darstellt, sondern eine Anregung, um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. 



Fazit

"Der Monsterjäger und die Prinzessin" ist ein Fantasyroman, welcher besonders durch Spannung und schnell aufeinanderfolgende Handlungen begeistern kann. 
Mir allerdings fehlte die Persönlichkeit der Figuren und, an einigen Stellen, der Lesefluss. 
Ich vergebe:







Krisi ❤

Kommentare:

  1. Das Buch hört sich schön und spannend an.
    Schade das dich das Buch nicht so 100% überzeugen kann.
    Mir ist schon wichtig das die Figuren Persönlichkeit haben
    Danke für die schöne Buchvorstellung

    ShellyAbdallahs.Blogspot

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    1. Liebe Shelly,

      vielen Dank, ich freue mich sehr, dass Dir die Rezension gefällt.
      Ja, mir bedeuten die Persönlichkeiten von Figuren auch sehr viel.

      Ganz liebe Grüße,
      Krisi

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