Rezension: Gekittete Herzen

Krisi Schoellkopf | Sonntag, 7. Mai 2017 |





Titel: Gekittete Herzen
Autor: Aurelia Velten
Genre: Liebesroman
Verlag: Hippomonte Publishing e.K.
Erscheinungsdatum: 31. März 2017
Seitenzahl: 352
Preis: 2,99 Euro (e-Book), 13,99 Euro (Taschenbuch)

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Klappentext und Infos

Vor fünf Monaten floh Ella Rossi aus Boston – mit gebrochenem Herzen und allerhand Selbstzweifeln im Gepäck. Zu Hause warten nur ein Medienskandal und Freunde, die sie plötzlich verachten. Das hat man wohl davon, wenn man mit einem Profisportler wie Marc Dean zusammen ist. Obwohl er Mist gebaut hat, liegt die Schuld in den Augen aller bei Ella. 
Um ihr geliebtes Café weiterzuführen, kehrt sie schließlich zurück und muss schnell feststellen, dass sich ihr Leben komplett gewandelt hat. Manche Dinge ändern sich jedoch nie: Marc hat es sich in den Kopf gesetzt, alles wiedergutzumachen. 
Als seine Freunde Wind davon bekommen, was vor fünf Monaten wirklich passiert ist, stehen sie hinter Ella und machen Marc das Leben schwer. Einst hätte Ella das sicher nicht so sehr genossen, aber genau das ist es gerade – sowohl sie als auch Marc sind nicht mehr dieselben wie früher …
»Gekittete Herzen« ist der siebte Band der Boston Berserks-Reihe. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden – jeweils mit abschließendem Ende.

(Amazon)


Meinung

Ich habe mein Exemplar direkt vom Verlag zugeschickt bekommen, vielen Dank an dieser Stelle!
Bevor ich mit der Rezension beginne, möchte ich noch sagen, dass der Roman zweifelsohne allein gelesen werden kann und der Leser die anderen Romane der Reihe nicht kennen muss, um dem Geschehen folgen zu können. 
Das Cover des Romans hat mich geradezu angelächelt, sodass ich den Roman einfach lesen musste. Eine Frau, von welcher nur der Rücken zu sehen ist und welche mit einer andere Person die Hände verschränkt hält. Ein Cover wie dieses macht nicht nur neugierig, sondern beeindruckt gleichermaßen. Was tut wohl die Frau? Sie scheint glücklich, doch ist sie es wirklich? Wem gehört die andere Hand? All diesen Fragen geht der Leser in "Gekittete Herzen" auf den Grund.
Die Geschichte dreht sich um Ella und Marc, die ihre gebrochenen Herzen versuchen zu vergessen. Während die Charaktere authentisch gestaltet sind, entwickeln sie sich im Laufe des Romans geradezu drastisch, was an der ein oder anderen Stelle etwas unglaubwürdig wirkt. Dennoch sind sie überzeugend und besonders mit Marc, welcher mir von Beginn an sympathisch war, fühlte ich mit. Was mich an ihm wohl am meisten faszinierte war, dass er durch den Klappentext als der "perfekte Mann" dargestellt wird, dass man aber im Roman so viel über ihn erfährt, dass man sich beim Lesen kritisch mit ihm auseinandersetzt und geradezu mitfiebert, was er wohl als nächstes tun wird. 
Aurelia Velten weiß genau, wie sie die Gefühle des Lesers erreichen und beeinflussen kann. Oftmals war ich erstaunt, wie viel die Worte in mir auslösten und konnte den Roman deshalb nur schwer Beiseite legen.
Mir persönlich, war etwas zu viel der Glückseligkeit im Roman. Natürlich sind die meisten Liebesromane eher clichébehaftet und berührend, doch an manchen Stellen wurde mir etwas zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt oder das weitere Geschehen zu offensichtlich gemacht.
Dennoch ist der Roman, gerade um in den Sommermonaten auszuspannen, perfekt, da er den Glauben an die wahre Liebe wiederherstellt und ohne Zweifel sehr gut unterhält.




Fazit


Ich vergebe vier Würmchen und freue mich auf weitere Romane der Autorin!







Krisi ❤

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